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Ein Mietvertrag sollte keine Lücken enthalten. Ansonsten kann eine Eigenbedarfskündigung scheitern.

Manchmal macht eine einzige Zahl einen großen Unterschied. Bei Mietverträgen zum Beispiel können fehlende Angaben dazu führen, dass eine Klausel eine andere Wirkung entfaltet, als beabsichtigt war.

Stehen öffentliche Parkplätze für eine Zeit nicht zur Verfügung, können Mieter nicht auf eine Mietminderung pochen.

Anwohner ohne festen Stellplatz leiden unter zu wenigen Parkmöglichkeiten. Gut, wenn der Vermieter auf öffentliche Parkplätze verweisen kann. Doch was passiert, wenn diese wegfallen?

Erhält der Vermieter die Miete nicht, kann er dem Mieter fristlos kündigen - auch wenn dieser das Versäumnis nicht selbst verschuldet. Foto: Kai Remmers

Pünktlich die Miete zahlen - das ist eine der wichtigsten Pflichten von Mietern. Geraten sie mit den Zahlungen in Verzug, kann das im schlimmsten Fall die Kündigung bedeuten. Und zwar auch, wenn der Mieter gar keine Schuld an verspäteten Zahlungen hat.

Vermieter sollten neue Mieter über geplante Bauvorhaben in der Nachbarschaft informieren. Tun sie dies nicht, ist eine Mietminderung gerechtfertigt.

Auf einer Baustelle geht es selten leise zu - schon gar nicht auf einer Großbaustelle. Mieter in der Nachbarschaft können aus diesem Grund ihre Miete mindern, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

Will ein Vermieter wegen Lärms kündigen, darf die Abmahnung des Mieters nicht zu lang her sein.

Keine Frage: Lärmende Nachbarn können anstrengend sein. Wollen Vermieter laute Mieter loswerden, müssen sie aber erst einmal abmahnen.

Mängel in der Mietwohnung muss der Vermieter nicht persönlich in Augenschein nehmen. Er darf Dritte schicken.

Klar ist: Mängel im Mietobjekt müssen Mieter nicht hinnehmen. Allerdings können sie sich nicht aussuchen, wer sich die Mängel ansieht. Wer sich immer wieder weigert, vom Vermieter beauftragten Personen die Tür zu öffnen, geht ein hohes Risiko ein.

Bei wiederkehrenden Belästigungen durch spielende Kinder bedürfe es zumindest einer Beschreibung, so das Gericht.

Lärm ist lästig. Daher kann er auch zur Mietminderung berechtigen. In diesem Fall allerdings müssen Mieter die Belästigung auch beschreiben können. Ohne konkrete Angaben ist ein Mietminderungsverlangen eher aussichtslos.

Heftige Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn sind ein Kündigungsgrund.

Nicht immer verstehen sich die Bewohner eines Mehrfamilienhauses gut. Kommt es zu Streitigkeiten, sollten diese ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. Denn wer seine Nachbarn heftig bedroht, ist unter Umständen am Ende seine Wohnung los.

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