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Garten & Outdoor Gemüse vom Balkon
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08:00 21.03.2012
Das Open-Air-Wohnzimmer: Pflanzen, Übertöpfe,dazu ein paar bequeme, farbenfrohe Kissen und schon ist der Lieblingsplatz im Sommer gemütlich. Quelle: Patrizia Tilly - Fotolia

Links die Geranien, rechts die Petunien, dazu ein weißer Plastiktisch mit einer Wachstischdecke, an deren Ende Gewichte in Form von Erdbeeren hängen, und ein gestreifter Sonnenschirm - so sahen Balkone jahrzehntelang aus.

Doch diese Zeiten sind vorbei. Längst wachsen in Balkonkästen Erdbeeren, Minitomaten, Lavendel, Zitronenmelisse und Rosmarin. Efeu und Kapuzinerkresse ranken sich um die Kästen und Balkongitter. Clematis, Wilder Wein, Knöterich und Glyzinien wachsen an kahlen Betonwänden empor oder bilden an Rankgittern einen Sichtschutz zum Nachbarn und verwandeln mit ihren üppigen Blüten den Balkon in eine kleine Naturoase.

Ob großer Garten, edle Dachterrasse oder kleiner Balkon an der Mietwohnung - überall lässt sich mit Blumen und einem Händchen für das Dekorative etwas Schönes schaffen. Die Faustregel für die Bepflanzung von Balkonkästen lautet: immer in zwei Reihen pflanzen. Dafür sollte der Kasten nicht zu schmal sein. Zur Innenseite hin werden stehende Pflanzen gesetzt, nach außen hin hängende. Vor der Pflanzaktion müssen die Kästen gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden. So werden eventuelle Krankheitskeime abgetötet. Nun reichlich und großzügig Erde verteilen. Diese sollte hochwertig sein, denn mehr als die Nährstoffe dieser Erde bekommt die Pflanze nicht. Wichtig ist, dass die Kästen mit Löchern versehen sind, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Die Löcher sollten mit Tonscherben verdeckt werden, sonst schwämmt Erde aus. Inzwischen gibt es auch Balkonkästen mit doppeltem Boden, die ein Wasserreservoir enthalten.

Wie für den Garten gilt auch für den Balkon: Es gibt wunderschöne hochwertige Möbel für draußen, aus Polyrattan beispielsweise. Eine schlichte Holzbank mit gemütlichen Kissen sieht ebenfalls hübsch aus. Und wer mehr Platz hat, stellt einen stilvollen Deckchair für die Lesestunde dazu. Nun noch ein schönes Sonnensegel und ein Kugelgrill mit Deckel, damit die Nachbarn sich nicht über den Grillgeruch beschweren - und schon steht lauschigen Frühlings- und Sommerabenden nichts mehr im Weg.

Bei der Wahl der Pflanzen für den Balkon heißt es: Erlaubt ist, was gefällt. Auch die traditionellen roten Geranien können umwerfend aussehen, vor allem wenn sie üppig über die Kästen quellen. Doch es gibt noch viel mehr Blumen, die sich für den Balkon eignen: Rittersporn, Ringelblumen, Malven, Margeriten, Löwenmäulchen, Dahlien oder Fuchsien. Sehr dankbar ist auch das fleißige Lieschen, das seinen Namen zu Recht trägt.

Im März, April kann es mit dem Pflanzen losgehen. In der Regel liegen Balkone geschützt und profitieren von der Wärme, die die Mauern des Hauses abstrahlen. Wer nicht nur Blühendes und Duftendes auf seinem Balkon haben mag, der kann auch Salatgurken, Feuerbohnen, Tomaten und Erdbeeren pflanzen. Selbst Obstgehölze behaupten sich auf Balkonen. Geeignet sind Kirschen, Kiwis und Äpfel. Der Topf, in den die Obstgehölze gepflanzt werden, muss allerdings groß sein; rund einen halben Meter Durchmesser sollte er haben. Dazu ein paar Kübel mit Oleander oder Olivenbäumchen. Wer dann in seinem Deckchair liegt, Kirschkerne spuckt und den Duft des Lavendels riecht, ist zumindest bei geschlossenen Augen ganz schnell auf seiner Trauminsel im Mittelmeer.

Julia Pennigsdorf

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