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Garten & Outdoor Blütenpracht im Garten
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22:04 19.06.2012
Eine generationenübergreifende Leidenschaft: Ob Klein oder Groß, alle Menschen mögen Gärten. Quelle: Alexander Raths
Hannover

Welch üppige Pracht. Der Garten geht im Sommer geradezu verschwenderisch mit seiner Schönheit um. Stauden blühen in üppiger Vielfalt, an den Obstbäumen zeigen sich die ersten Früchte. Im Beet leuchten rot und saftig die Erdbeeren. Im August folgen Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Stachelbeeren. Auch Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche und viele Gemüsesorten stehen bereits in den Startlöchern. Angesichts köstlicher Bohnen, Gurken, Zucchini, Erbsen, Mais, Porree, Möhren und Eisbergsalat dürfte Hobbyköchen das Herz übergehen.

Ohne Arbeit geht es nicht

Gartenliebhaber können nun den Lohn für ihre Mühe ernten, sich gemütlich in den Garten setzen und das von ihnen inszenierte Naturschauspiel genießen. Doch auch wenn der Sommer die Zeit ist für Liegestuhl, Schmökerstunde, Grillabende und Sonnenbäder - ohne Arbeit geht es nicht.

Mähen, Unkraut jäten, Düngen, Beete harken und sauber halten und natürlich das Wässern der Pflanzen und Rasenflächen sind im Sommer nötig. Die besten Zeiten dafür sind für Mensch und Pflanze die Abend- oder Morgenstunden. In der Hitze arbeitet niemand gern, und auch der Garten verträgt die Pflege besser, wenn ein kühles Lüftchen weht. Doch was wäre ein Garten ohne die Gartenarbeit? Denn auch dabei kann man wunderbar abschalten und entspannen. Und wer mag schon die ganze Zeit auf der faulen Haut liegen? Im Garten gibt es immer etwas zu tun: Setzlinge können gezogen werden, Wespenfallen gebaut, Kaninchenställe ausgebessert und Zäune gestrichen werden.

Gestaltung beeinflusst Pflegeaufwand

Wie viel Arbeit ein Garten kostet, kann jeder Gartenbesitzer selbst entscheiden. Dies hängt nicht nur von der Größe und den eigenen Ansprüchen ab. Entscheidend ist vor allem die Gestaltung des Gartens. Wer es pflegeleicht liebt, kann sich aus Steinmauern, kakteenartigen Pflanzen und breiten Kieswegen ein Ensemble schaffen, das robust ist und wenig Zuwendung braucht. Wer Kübelpflanzen bevorzugt, kann sie ohne viel Aufwand austauschen, wenn mal eine Pflanze eingeht. Allerdings brauchen Pflanzen in Übertöpfen viel Wasser. Pflegeleicht können auch große Rasenflächen sein - vorausgesetzt, das Bewässerungssystem ist ausgeklügelt und funktioniert automatisch. Es bleibt also jedem Gartenbesitzer überlassen, wie viel Zeit er mit einem Glas Wein oder einem Kaffee auf der Terrasse verbringt und wie viel mit Gartenschürze, Spaten und Heckenschere. Viel Spaß im Garten!

Julia Pennigsdorf

Ein Rasen braucht Pflege

Englischer Rasen? Was aber muss man für einen Rasen ohne Moos, Unkraut und lichte Stellen tun?

Bernd Achtermann von der Firma Grünform in Springe rät zum Düngen. "Die meisten Rasen werden zu selten gedüngt", sagt er. Dabei sei drei- bis viermal im Jahr das Minimum, 20 bis 30 Gramm  Dünger pro Quadratmeter seien angemessen. "Rasen wurzelt nicht tief, deshalb braucht er zusätzlich Kraft." Und noch eine weitere Faustregel gelte es zu beherzigen: Rasen braucht Licht und Luft. Laub, Zweige und Ähnliches sollten immer rasch entfernt werden. Gemäht werden sollte der Rasen bis auf eine Höhe von drei bis vier Zentimetern. Wird zu spät gemäht, breitet sich schnell Unkraut aus. Und spätestens, wenn der Sommer da ist und mit ihm die Wärme und Trockenheit, ist eine Bewässerung unverzichtbar.

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