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16:19 01.02.2010
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Offen oder geschlossen? Garage oder Carport? Wer sein Auto geschützt und ästhetisch ansprechend untergebracht haben möchte, muss diese Entscheidung nicht mehr fällen – er kann alle Vorzüge gleichzeitig bekommen. In der Garage steht das Auto geschützt vor Blicken und Wetter, aber der Wind kann Feuchtigkeit, die in Hohlräume eingedrungen ist, auch nicht so gut abtrocknen. Der auf dem Gebrauchtmarkt so beliebte Garagenwagen ist technisch eigentlich zweite Wahl. Neuen Generationen von Carport und Garage gelingt es, die Vorzüge beider Bauweisen zu verbinden.

Der klassische Carport ist seitlich offen, gelegentlich mit einer Seite direkt ans Haus angeschlossen. Schutz vor unbefugtem Zugriff bieten dagegen seitlich geschlossene Konstruktionen, die aus einer hochwertigen, aber windoffenen Holzlattung gebaut sind. Wird als Innenverkleidung eine zweite Schicht aus rhombenförmigen Latten gewählt, ist die Holzwand auch noch blickdicht. Der Wind aber hat durch den Zwischenraum zwischen beiden Holzlagen weiter ungehindert Zutritt und kann das Auto perfekt abtrocknen. Zur Garage fehlt dann nur noch das Tor. Aber das lässt sich jederzeit nachrüsten, wenn die Tragekonstruktion des Carports vom Hersteller dafür ausgelegt wurde.

Heimwerker bekommen den einfachen Wetterschutz zum Selbstaufstellen aus Holz schon für wenige Hundert Euro; wer mehr ausgeben will und sich mehr zutraut, kann wahlweise auch Geräteräume gleich mit anbauen oder die langlebigere Stahlbauweise wählen – ebenfalls zum Selbstaufstellen. „Selbstmontage ist stark im Kommen“, hat Vertriebsmanager Harald Wilke von Gewa Garagenbau aus Netphen (Nordrhein-Westfalen) beobachtet. Neben den Kostenaspekten spielt dabei auch die individuelle Ausstattung eine Rolle.

Das Zimmer fürs Auto kann an die unterschiedlichsten Baustile angepasst werden, passend zu den beliebten skandinavisch geprägten Häusern in Holzbauweise mit weiß abgesetzten Rändern oder mediterran in Naturstein. Damit fügen sich Carport und Garage nicht nur nahtlos in die Architektur des Hauses ein, sondern lassen sich auch in den Garten integrieren. Kletterhilfen für Rosen oder Wein lassen die Außenwände grün vor Freude werden, auf einer stabilen Tragkonstruktion kann auch das Dach begrünt werden, und es eine Solaranlage tragen.

Wer sich für eine Bodenkonstruktion aus bepflanzbaren Kunststoffwaben entscheidet, hat auch Untergrund und Zufahrt nahtlos grün. Ein Allradler ist zum Befahren nicht nötig, die Waben tragen pro Quadratmeter bis zu 100 Tonnen – da darf auch mal ein Möbelwagen oder Tanklaster vors Haus fahren, ohne dass es Schäden gibt. Lediglich Fahrradständer stehen auf dem Kunststoff nicht so gut: Wer neben dem Auto auch die Fahrräder unterbringen möchte, kann einen Randstreifen pflastern oder feste Ständer oder Aufhängungen für die Zweiräder vorsehen. Beides auch von Vorteil als Diebstahlschutz.
Hier bewähren sich auch die modernen Tore: Das laute Krawumm, mit dem früher das Ende einer Ausfahrt verkündet wurde, gehört der Vergangenheit an: Rolltore, kugelgelagert, wärmeisoliert, und ferngesteuert markieren den Stand der Technik.

Eingearbeitete Fenster sorgen für Tageslicht, und eine integrierte Tür ermöglicht den Zutritt, ohne dass immer die ganze Mechanik bewegt werden muss. Einbruchhemmende Ausführungen und Klemmschutz gehören zum Standard, großzügige Gummidichtungen verbessern den Wetter- und Schallschutz.

Von Ralf C. Kohlrausch

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