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Eine professionelle Immobilienverwaltung sorgt auch für Instandsetzung und Modernisierung der Gebäudesubstanz.

Wer in Immobilien investiert, sollte auf deren Werterhalt achten.© iStock/Nikada

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Immobilienverwaltung ist Vertrauenssache

Haus- und Wohnungsbesitzer sollten bei der Auswahl des Verwalters ganz genau hinsehen.

Immobilien gelten nach wie vor als  beliebte Kapitalanlage und Beitrag zur Altersvorsorge. Nicht ohne Grund investieren Millionen Deutsche ihr Geld in Häuser sowie in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Was viele beim Kauf  allerdings nicht bedenken: Besitzer eines  Einfamilienhauses haben  bei der Verwaltung ihrer Immobilie völlig freie Hand und können selbst darüber entscheiden, ob  und wann welche Sanierung oder Modernisierung erforderlich  ist, oder wie sich das Zusammenspiel mit den Mietern gestaltet. 

Das sieht bei Besitzern einer oder mehrerer Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus hingegen ganz anders aus. Dort nämlich entscheidet die Gemeinschaft aller Eigentümer über die Zukunft des Hauses. Doch der Entscheidungsprozess kann mitunter sehr schwierig sein, da die Verwaltung einer Immobilie sehr komplex und aufwändig ist. Gründe genug also, beim  Einsatz des erforderlichen Immobilienverwalters ganz genau hinzusehen. Schließlich haben die Anleger den Wunsch, den enormen Wert ihres „Betongolds“ auch langfristig zu erhalten.

Haus- und Wohnungsbesitzer sollten ihr „Betongold“ in vertrauensvolle Hände geben.

Haus- und Wohnungsbesitzer sollten ihr „Betongold“ in vertrauensvolle Hände geben.  

Quelle: iStock/danny4stockphoto

Grundsätzlich sind die Pflichten des  Verwalters ganz klar im Wohneigentumsgesetz (WEG) geregelt, denn er koordiniert nicht nur die Eigentümerversammlungen oder erstellt Betriebskostenabrechnungen. Angefangen bei der Aufstellung einer Hausordnung, der ordnungsgemäßen Organisation und Überprüfung von Instandhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen sowie dem Abschluss der dafür erforderlichen Verträge mit Handwerkern und Dienstleistern reicht  sein Einsatzspektrum über Verhandlungen mit den Öl-  und Gasanbietern bis hin zur Verwaltung von Instandhaltungsrücklagen der Gemeinschaft. Auch wer eine Eigentumswohnung wieder verkaufen möchte, benötigt dafür die  Zustimmung  des Verwalters. Daher raten Fach- und Dachverbände der Immobilienverwalter in  jedem Fall davon ab, bei der Auswahl des Verwalters allein die Kosten in den Fokus zu rücken. Vielmehr sollte die Eigentümergemeinschaft auf erfahrene, professionelle Unternehmen setzen.

Ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl sei außerdem, dass die ausgewählten Experten das Objekt vor Ort besichtigen und sich dafür auch ausreichend  Zeit  nehmen.  Darüber hinaus sollten Verwalter eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung und eine Betriebs- oder Berufs-Haftpflichtversicherung vorweisen können. Schließlich erreichten die verwalteten Immobilien samt Rücklagen und vielem mehr nicht selten Werte in Millionenhöhe, die in jedem Fall, also auch bei Veruntreuungen, ausreichend abgesichert sein sollten.


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