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Mobilität Der preisgünstige Neuwagen
Der preisgünstige Neuwagen
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08:02 24.09.2012
Bei Neuwagen, hier beim Transport auf einem Binnenschiff auf dem Rhein, ist der Preis Verhandlungssache. Quelle: dpa

Es gibt für jeden etwas, das trifft sogar bis zu einem gewissen Maß auf die Preise zu. Denn die Zeiten, in denen die Hersteller ein gut überschaubares Sortiment an unterschiedlichen Fahrzeugen im Angebot führten, sind passé.

Vom Familienvan über harte oder smarte Geländegänger bis hin zu Edelkombis oder hippen Klein- und Kleinstwagen - es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Das macht es dem Käufer nicht leichter. Wer nicht von vorneherein auf eine Marke oder bestimmtes Modell geprägt ist, hat die Qual der Wahl. Wobei moderne Autos heute eine gewisse technische Grundausstattung wie beispielsweise das elektronische Stabilitätsprogramm ESP mitbringen sollten - was leider nicht immer der Fall ist.

Egal, für welches Auto man sich entscheidet, auch beim Neuwagenkauf kann man Geld sparen. Denn Autohändler haben diverse Möglichkeiten, Kunden günstige Konditionen einzuräumen - vorausgesetzt, man fragt danach. Manchmal kann man durch das Schnüren von Paketen sogar Toppreise für sich erzielen. Und so können Sie sparen:

Die Tageszulassung

Eine beliebtes Mittel, den Preis eines Neuwagens etwas zu reduzieren, sind Tageszulassungen. Das heißt: Der Händler lässt das Fahrzeug nur für einen Tag zu. Dadurch kann der Verkäufer das Fahrzeug danach mit höherem Rabatt an den Kunden verkaufen. Die An- und Abmeldung erfolgt formal auf dem Papier, ohne dass das Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt worden ist. Bei dem Wagen handelt es sich um ein ungenutztes, neuwertiges Lagerfahrzeug, das beim Händler vor Ort oder in einem Zwischenlager verfügbar ist. Tageszulassungen machen Rabatte von zehn bis zu 30 Prozent möglich.

Die Sondermodelle

Sparen lässt sich auch bei Sondermodellen, die mit bestimmten Ausstattungspaketen angeboten werden. Diese sind zum Teil wesentlich günstiger sind, als wenn der Käufer diese Ausstattungen über die Optionsliste ordern würde. Auch bei Lagerfahrzeugen, die schon länger beim Händler stehen und schnell vom Hof sollen, lässt sich häufig handeln.

Die Gebrauchtwagen-Prämie

Ein bewährtes Mittel beim Neuwagenkauf ist auch die Gebrauchtwagen-Prämie: Hier nimmt der Händler das alte Fahrzeug für eine bestimmte Summe über dem Gebrauchtwagenpreis laut Schwacke- oder DAT-Liste in Zahlung und verrechnet das mit dem Neuwagenpreis.

Der Markenwechsel

Wer nicht an einer festen Automarke „klebt“, für den kann auch ein Markenwechsel erhebliche finanzielle Vorteile bringen. Denn Händler bekommen mitunter eine „Eroberungsprämie“, wenn sie einen Kunden von einer anderen Marke abwerben können. Außerdem wollen Händler häufig über ein Jahr hinweg eine bestimmte Anzahl an Autos verkaufen, um einen Bonus vom Hersteller zu kassieren. Diese Boni können ebenfalls Platz für Rabatte schaffen.

Gerd Piper