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19:35 04.10.2018
Am Park der Sinne in Laatzen unweit des Messegeländes errichtet der Kölner Investor Phoenix ein FourSide Hotel mit rund 150 Zimmern. Quelle: phoenix-Handelshaus GmbH/R. Witt

Das grünste urbane Fleckchen Deutschlands mit einem Stadtwald, gegen den der Central Park wirkt wie die begrünte Insel eines Kreisverkehrs. Ein Traum für Fahrradfahrer, in dem alle Wunschziele in etwa 15 Minuten entspannt erreicht werden können. Und immerzu Musik. Aus Gullydeckeln, auf den Straßen, in kleinen famosen Clubs. Die Rede ist von … Hannover.“ Im „Stilnomaden“-Blog hat Kris Braun so von der niedersächsischen Landeshauptstadt geschwärmt – und garantiert neugierig gemacht auf einen Kurzurlaub an der Leine. Die Übernachtungszahlen in der Region haben im vorigen Jahr eine Rekordmarke geknackt. Mehr als vier Millionen Gäste weist der Report „Trends und Fakten 2018“ aus, davon allein 2,28 Millionen in der Stadt Hannover. Mit 1,73 Millionen Übernachtungen liegen die Städte und Gemeinden im Umland vor Städten wie Bremen, Essen oder Dortmund. Wenn Ziele so gefragt sind, löst das Investitionen aus. „Was in den vergangenen Jahren versäumt wurde, wird mit Schwung nachgeholt“, findet Tourismus- Manager Hans Nolte. Die Hotelbauten seien ein „ganz entscheidender Treiber im Baugewerbe“. Derzeit gibt es in der Stadt Hannover 43 Hotels mit 8806 Betten und 103 sogenannte Beherbergungsbetriebe mit 13 755 Betten. Bis 2021 kommen zehn neue Hotelbauten mit 1800 Zimmern dazu. Es könnten sogar noch mehr werden. Das Intercity-Hotel der Steigenberger Gruppe am Andreas-Hermes-Platz soll 2019 fertiggestellt sein. Das Londoner Unternehmen Citygrove plant direkt gegenüber den Umbau von Teilen des Bredero-Hochhauses zu einem Hotel mit bis zu 220 Zimmern. In der Stiftstraße (ebenfalls City) weicht eine ehemalige Druckerei einem Hotelneubau mit 100 Betten. Auf dem Boulevard der EU (Expo-Gelände) hat die MBN Bau AG einen Bau mit 160 Zimmern vorgesehen – zehn mehr als die Phoenix Hotelneubau GmbH an der Ecke Karlsruher-/Erich-Panitz-Straße. Das dahinter gelegene Britannia (100 Zimmer) soll revitalisiert werden. Das me-and-all-Hotel am Aegi steht vor der Eröffnung 2019, ebenso das Motel One an der Georgstraße. Intown hat vor, mit dem Umbau und der Sanierung des ehemaligen Maritim Grandhotels am Friedrichswall 2020 fertig zu werden. Auch der umtriebige Hotelier Andreas Wienecke, gerade gescheitert mit einem Übernachtung-teils-ohne-Fenster- Projekt in der Innenstadt, hat neue Pläne: 10 Millionen Euro will er in Wülfel investieren, gleich neben seinem „Design- und Kongresszentrum Wienecke XI“. Die neuen Kapazitäten in der Kongress- und Messestadt werden eine Herausforderung auch für die HMTG (Hannover Marketing und Tourismus GmbH) darstellen, ahnt Nolte. „Es bedarf eines massiven Ausbaus an Tagungsmöglichkeiten im Business-Bereich und neuer spannender Events für den privaten Tourismus.“ Die Hannover-Werbung zielt aktuell ab auf Schweden (das Messepartnerland 2019), in wenigen Wochen auf Skandinavien, die Niederlande und Großbritannien (Weihnachtsmärkte) und dann auf die Ideen-Expo, Europas größte Technikschau für junge Leute (15. bis 23. Juni 2019).

Vera König

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