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21:55 04.10.2018
Die Bauwo Grundstücksgesellschaft hat das Intercity Hotel Hannover hinter dem Hauptbahnhof an einen institutionellen Investor verkauft. Quelle: bauwo Business Center GmbH/ Jens Henkel/Hochundbild

Der Wandel der City und ihrer Randbereiche geht weiter voran – wenn auch mit Hindernissen. So hat die Stadt die Bauarbeiten an der großen Freitreppe zum Leineufer der Altstadt wegen zu teurer Angebote gestoppt und bereitet eine neue Ausschreibung vor. Direkt gegenüber sind die ersten Mieter in den Neubau der städtischen Immobiliengesellschaft Hanova eingezogen, der hinter goldfarbenen Ornamentfenstern Raum für Apartments sowie Gastronomie bietet. Die Stadt investiert mehr als 4 Millionen Euro in die Aufwertung des Gründungsorts Hannovers. Eine von Bäumen gesäumte Uferpromenade führt bereits vom Beginenturm – vorbei an der neuen VHS und dem gerade eröffneten Restaurant im Untergeschoss des Helma-Baus – bis zum Marstall. Nun wird der Abschnitt bis zur Goethestraße verlängert, die im Zuge des Umbaus der Stadtbahntrasse ebenfalls umgestaltet wird. Während dort die Arbeiten aber zügig vorangehen, ist die Uferstraße ebenfalls vom Baustopp betroffen. Fast abgeschlossen wiederum sind die Arbeiten auf dem Marstall, der sich vom Parkplatz zum neuen Stadtplatz wandeln soll. Gut voran geht es auch beim neuen Verwaltungszentrum am Schützenplatz. Auf dem Gelände der früheren Kfz-Zulassungsstelle errichtet die Stadt Hannover bis Frühjahr 2019 für rund 80 Millionen Euro den imposanten, rund 200 Meter langen und 40 Meter breiten Klinkerbau. Das Verwaltungszentrum wird auf bis zu sechs Etagen mit 19 000 Quadratmetern Nutzfläche Raum für rund 600 Mitarbeiter bieten. Der Neubau wird von Hanova errichtet und soll besucherstarke Standorte des Fachbereichs Öffentliche Ordnung bündeln, die bislang über das Stadtgebiet verteilt sind, darunter das Ordnungsamt Mitte, die Kfz-Zulassungsstelle und die Ausländerbehörde. Die Stadt rechnet mit bis zu 3500 Besuchern täglich. Bis zum kommenden Jahr wird sich auch der Raschplatz grundlegend verändert haben. Im zweiten Quartal 2019 sollen Mitarbeiter aus der Joachimstraße in den Neubau der Deutschen Bahn einziehen. Es wird künftig eines der größten Bürogebäude der Stadt sein, das passend zur Lage nahe der List und in Anspielung auf die Grundstücksfläche „Lister Dreieck“ heißt. Der 64 Millionen Euro teure Bau des Projektentwicklers Kölbl Kruse hat sich durch Wasser in der Baugrube um ein halbes Jahr verzögert. Auf der anderen Seite der Raschplatz-Hochstraße, am Andreas-Hermes-Platz, errichtet derzeit die Bauwo für 40 Millionen Euro den 50-Meter-Turm für die Hotelkette Steigenberger. Zur Eröffnung im Oktober 2019 wird es 220 Zimmer geben, dazu fünf Konferenzräume, gestaltet von einem italienischen Designer. Die Politik hofft auf die Aufwertung des gesamten Areals, das wegen Trinkern und Obdachlosen immer wieder Stadtgespräch ist. Nur die zwischenzeitlich angedachte Wohnbebauung wird nicht kommen: aus Lärmschutzgründen. Dafür könnte der Westflügel des Bredero-Hochhauses ab 2019 einem Hotel weichen. Es bleibt spannend in der City.

Oliver Züchner

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