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Wer auf eine Solarwärme-Anlage setzt, reduziert die Energiekosten und trägt zum Klimaschutz bei.

Wer auf eine Solarwärme-Anlage setzt, reduziert die Energiekosten und trägt zum Klimaschutz bei.© reimax16 – stock.adobe.com

Mehr Energieeffizienz und besseres Wohnklima

10 000-mal guter Rat für Modernisierer

Das Beratungsangebot für Hausbesitzer in der Region Hannover ist sehr gefragt. „Wir bieten Hausbesitzern, die modernisieren wollen, mit unserer kostenlosen und unabhängigen Vor-Ort-Beratung eine wertvolle Entscheidungshilfe an.

Dieser Service ist ein echtes Erfolgsmodell: Bereits 10 000 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer aus der Region Hannover haben das Angebot einer kostenlosen und unabhängigen Energieberatung der Klimaschutzagentur genutzt. Das sind 10 000 Impulse für privat getätigte Investitionen in den Gebäudebestand, die nicht nur für mehr Energieeffizienz und Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden sorgen, sondern auch für ein besseres (Wohn-)Klima.

Entscheidungshilfe durch Vor-Ort-Beratung

„Wir bieten Hausbesitzern, die modernisieren wollen, mit unserer kostenlosen und unabhängigen Vor-Ort-Beratung eine wertvolle Entscheidungshilfe an. Rund 90 Prozent der Beratenen bestätigen, dass ihre Erwartungen an den Termin erfüllt worden sind. Ein Team von kompetenten Energieberaterinnen und -beratern informiert je nach individueller Situation zu Fördermitteln sowie möglichen Modernisierungsmaßnahmen und -schritten und hilft so, Baufehler zu vermeiden. Die Region unterstützt das Angebot, das im Laufe der Jahre stets dem Bedarf der Zielgruppe angepasst wurde, von Beginn an. So gibt es mittlerweile spezielle Beratungen auch für Mehrfamilienhausbesitzer, Eigentümergemeinschaften, Orientierungsberatung für Käufer von Alt-immobilien, Solar- Checks und die Heizungsvisite, die besonders gut nachgefragt würden. Auch der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover, Jans-Paul Ernsting, bestätigt, dass die Beratungen das gewünschte Ergebnis haben. „Es werden Unsicherheiten abgebaut und Investitionsentscheidungen ausgelöst. Laut Umfrage wollen 70 Prozent der Hauseigentümer direkt nach der Beratung einen Handwerker beauftragen“, sagte Ernsting. „Da Gebäude die größten Energiefresser in Deutschland sind und knapp 40 Prozent Anteil am Energieverbrauch haben, müssen wir in die Energieeffizienz im Altbaubestand investieren“, sagt Matthias Wohlfahrt vom enercity-Fonds proKlima.

Jetzt Zuschüsse sichern!

Der enercity-Fonds proKlima bietet viele Zuschüsse für die Modernisierung von Gebäuden und Haustechnik. Die Förderung kann 2017 noch bis zum 31. Oktober beantragt werden. Beratung und Information unter (05 11) 430-19 70 oder per Mail an proklima@enercity.com.

Solarstrom macht Spaß

Jens Schoenfeld hat es sich gar nicht so spannend vorgestellt. Vor drei Jahren ließ er Solarmodule zur Stromerzeugung auf seinem Hausdach installieren. Jetzt ist er ein begeisterter Solarstromer. Mit einem Speicher gelingt es, bis zu 70 Prozent des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen. Der Rest wird in das Netz eingespeist. Interessant ist der Eigenverbrauch des Stroms dadurch geworden, dass die Stromgestehungskosten inzwischen deutlich unter den üblichen Haushaltsstrompreisen liegen. Diese Marge von ca. 15 Cent pro Kilowattstunde rückt den Solarstrom in den wirtschaftlichen Bereich. Genauso wichtig seien die anderen Aspekte, erläutert Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutzund Energieagentur des Landes. „Solarenergie ist eine langfristige und umweltschonende Energieerzeugung.“ Dies gelte gleichermaßen für Solarwärme und Solarstrom (Photovoltaik).

Hauseigentümer können mehr aus der Sonnenkraft herausholen.

Hauseigentümer können mehr aus der Sonnenkraft herausholen.

Quelle: Franz Fender

Rolle der Solarenergie für unser Energiesystem

Alle Studien zur künftigen klimaschonenden Energieversorgung in Deutschland ergeben eindeutig, dass die Solarenergie eine zentrale Rolle spielen wird. Auch in den norddeutschen Regionen liegen die jährlichen Strahlungswerte pro Quadratmeter bei 800 bis 900 kWh. Als Installationsflächen kommen in erster Linie Dächer von Privathäusern, kommunalen Gebäuden und Gewerbebauten infrage.

Solar-Checks für Hauseigentümer

Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich in der Region Hannover sowie in 22 weiteren Regionen in Niedersachsen mit einem kostenfreien Solar-Check beraten lassen. Die Organisation der Beratungen in der Region übernimmt dann die Klimaschutzagentur der Region Hannover.

Die Solar-Check-Beratung umfasst eine Betrachtung des Gebäudes auf seine Eignung für Solarenergie und zeigt die Möglichkeiten auf, Solarenergie für Wärme- und Stromerzeugung zu nutzen. Die etwa einstündige Beratung ist kostenfrei.

Impulsberatung „Solar“ für Unternehmen

Solarenergie ist auch für kleine und mittlere Unternehmen eine sinnvolle Option. In drei Pilotregionen – darunter die Region Hannover – bietet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen deshalb die Impulsberatung „Solar“ an. Ziel ist es, den Unternehmen die Potenziale von Solarenergie aufzuzeigen und Informationen zu den Themen Eigenverbrauch und Stromeinspeisung, Stromspeicherung sowie die Nutzung von Solarwärme für Gebäude und Prozesse zu geben.

Nähere Informationen unter www.klimaschutz-niedersachsen.de/sonne

Infos und Anmeldung


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