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Markanter Luftansaugstutzen auf dem Dach: Der 1000 PS starke Project One (rechts) von Mercedes-AMG, dessen Antrieb auf dem eines Formel-1-Rennwagens basiert.

Markanter Luftansaugstutzen auf dem Dach: Der 1000 PS starke Project One (rechts) von Mercedes-AMG, dessen Antrieb auf dem eines Formel-1-Rennwagens basiert. © Daimler AG/dpa-tmn

Verkehr

Von der IAA: Mercedes-AMG Project One mit mehr als 1000 PS

Er ist sozusagen ein Formel-1-Renner mit Straßenzulassung: Der Mercedes-AMG Project One protzt auf der Automesse IAA mit seiner Leistung. Sein Spitzentempo soll jenseits von 350 km/h liegen.

Frankfurt/Main. Mercedes-AMG will einen Supersportwagen im Format des Bugatti Chiron auflegen. Auf der Automesse

IAA in Frankfurt (Publikumstage 16. bis 24. September) zeigt die vor 50 Jahren als Rennstall gegründete Mercedes-Schwester den Project One.

Der Project One soll zum Jahresanfang 2019 in Serie gehen - gewissermaßen als Formel-1-Renner mit Straßenzulassung. Das könne man bei diesem Auto beinahe wörtlich nehmen, sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche: Denn der Zweisitzer mit geschlossener Karosserie hat seine Wurzeln in Lewis Hamiltons Dienstwagen auf den Rennstrecken.

Das gilt insbesondere für den Antrieb, bei dem Mercedes einen nur 1,6 Liter großen, allerdings mit 11 000 Touren drehenden V6-Motor mit zwei E-Maschinen an den Vorderrädern, einem E-Motor im Heck und einem elektrischen Verdichter kombiniert. So kommt der Hypersportwagen auf eine Leistung von mehr als 740 kW/1000 PS und beschleunigt den Angaben zufolge deshalb in weniger als sechs Sekunden von 0 auf 200 km/h. Das Spitzentempo soll jenseits von 350 km/h liegen.

Zwar nutzt das Coupé mit dem eigenwilligen Luftansaugstutzen auf dem Dach und der Längsfinne über dem Heck auch die gleichen Akkus wie ein Formel-1-Rennwagen. Doch mit Rücksicht auf den Verbrauch und die Ruhe der Nachbarn sind sie deutlich größer dimensioniert. Deshalb kann der Supersportwagen bis zu 25 Kilometer weit rein elektrisch fahren.

Auf die Straße kommen soll Project One nach Informationen aus Unternehmenskreisen in den kommenden 18 Monaten in einer Kleinserie von 275 Exemplaren. Den exakten Preis will Mercedes noch nicht nennen. Doch soll er Kaufinteressenten zufolge bei knapp drei Millionen Euro liegen.

dpa


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