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Aktuelles Elektro-Start-up Nio zeigt E-Limousine Eve
Mehr Auto & Verkehr Aktuelles Elektro-Start-up Nio zeigt E-Limousine Eve
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11:46 13.03.2017
Das Start-up-Unternehmen Nio will mit der autonom fahrenden elektrischen Limousine Eve ab 2020 auf den Markt kommen. Quelle: Thomas Geiger/dpa-tmn
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Tesla bekommt schon wieder einen neuen Gegner: Nio. Das mit Geld aus China finanzierte Start-up-Unternehmen hat jetzt auf der Digital-Konferenz "

South by Southwest" (10 bis 19. März) im US-Bundesstaat Texas die Studie einer Luxuslimousine vorgestellt.

Die Studie soll mit Elektroantrieb und Autopilot ab 2020 verkauft werden. Das 5,20 Meter lange Showcar trägt den Namen Eve und will vor allem mit seinem Interieur überzeugen. Durch die riesigen Schiebetüren blickt man deshalb in einen bei 3,52 Metern Radstand sehr großzügigen Innenraum für sechs Personen, der mehr Lounge als Limousine ist - Liegesessel und Sofalandschaften inklusive.

Weil Eve autonom fahren können soll, machen sich Lenkrad und Pedale ganz klein. Und wo bei normalen Autos ein Cockpit ist, hat man bei der Studie durch den weitgehend verglasten Bug einen Ausblick wie aus einem Helikopter. Klassische Instrumente gibt es keine mehr. Stattdessen werden alle wichtigen Informationen genau wie das Unterhaltungsprogramm direkt auf den Scheiben angezeigt.

Angetrieben wird die Studie mit einem Design aus München, Technik aus China und Software aus dem Silicon Valley dem Hersteller zufolge über alle vier Räder von Elektromotoren, die ein Lithium-Ionen-Akku im Wagenboden speist. Er soll beim Serienfahrzeug eine Kapazität für mehr als 1000 Kilometer bieten und so konzipiert sein, dass man ihn in zehn Minuten für bis zu 300 Kilometer nachladen kann.

Zwei Jahre bevor Eve in den USA startet, wollen die Newcomer auf dem Heimatmarkt in China antreten - allerdings mit einem anderen Fahrzeug. Dieses Modell, das Nio im April auf der Motorshow in Shanghai zeigen will, soll nach Angaben eines Firmensprechers zwar ein ähnliches Format haben, aber deutlich einfacher konstruiert sein und deshalb entsprechend billiger werden. Auch Europa steht bei Nio auf der Liste, sagt Managing Direktor Hui Zhang. "Doch einen weiteren Markt nach China und den USA werden wir nicht vor 2025 in Angriff nehmen."

dpa

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