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Massenmord in den USA

Mann erschießt 27 Gläubige in Kirche

Ein Mann hat am Sonntag in einer Kirche im US-Staat Texas das Feuer auf Gläubige eröffnet. Wie der Sender CNN berichtete, wurden nach Behördenangaben 27 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Andere Angaben sprechen von 24 Toten. Der Täter, so CNN, sei tot.

Sutherland Springs. . Der Täter wurde nach einer Autoverfolgungsjagd von der Polizei gestellt und sei tot Ob er erschossen wurde oder sich selbst richtete, war noch unklar. Nach Augenzeugenberichten hatte der Mann das Feuer am Vormittag (Ortszeit) rund 30 Minuten nach Beginn eines Gottesdienstes in der Baptistenkirche eröffnet. Es seien mindestens 20 Schüsse in rascher Reihenfolge gefallen. Andere schilderten, der Schütze habe mehrere Male nachgeladen. Die tödlich getroffenen Opfer, so CNN, lägen noch in der Kirche, da die Spurensuche am Tatort noch nicht beendet sei. Es werde Stunden dauern, bis die Spurensicherung beendet sei und man finale Gewissheit über die Anzahl der Opfer habe.

Unter den Verletzten sollen sich auch eine Zweijährige und eine 13-Jährige befinden.

Im Durchschnitt kommen 50 Menschen zu der sonntäglichen Andacht. Die First Baptist Church sei das Zentrum der kleinen Gemeinde Sutherland Springs, die gut 50 Kilometer östlich von San Antonio liegt und in der 400 Menschen leben. US-Präsident Donald Trump wurde während seines Aufenthalts in Tokio über die Bluttat informiert und twitterte: „Möge Gott an der Seite der Menschen in Sutherland Springs sein. (...) Ich verfolge die Lage von Japan aus.“

Das Fernsehen zeigte zahlreiche Krankenwagen vor der Kirche. Auch sollen Verletzte mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht worden sein. Eine Zeugin, Carrie Matula, sagte dem Sender MSNBC, Sutherland Springs sei so klein, dass es dort nicht einmal eine Feuerwehr gebe. Jeder kenne jeden, man stehe sich sehr nahe. Was am Sonntag geschehen sei, treffe damit alle Einwohner.

Matula sagte weiter zu CNN, zunächst habe sie gedacht, jemand würde auf Zielscheiben schießen, ein populärer Zeitvertreib in Sutherland Springs. Aber schnell habe sie gemerkt, dass es sich hier um Feuer aus einer automatischen Waffe handle. „Dieses Ereignis wird das gesamte Zusammenleben unserer kleinen Gemeinde für immer verändern. Der Schock ist unbeschreiblich – es ist furchtbar.“


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