Einem Gutachten zufolge würde es 2,5 Millionen Euro kosten, den Kuppelsaal im CCH fit für große Klassikkonzerte zu machen.
Hannover. Die Stadt will nur ran, wenn sich Sponsoren finden. Das Land, sagte Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff im HCC-Ausschuss, habe eine Beteiligung abgelehnt. Andere Geldgeber seien derzeit nicht in Sicht. Es würden aber weitere Gespräche geführt. Aus Sicht der Stadt hätten andere Investitionen im Bereich der Kuppel Vorrang. So hat nach Aussage von HCC-Chef Joachim König eine große Bank die Anmietung abgelehnt – wegen des Zustands der Toiletten.
Anlass für die Debatte war ein Antrag der CDU: Die Verwaltung sollte Möglichkeiten zur akustischen Aufmöbelung des Kuppelsaals näher untersuchen, forderte ihr Vertreter Michael Emmelmann. Abgelehnt – dies, so Mönninghoff, sei bereits geschehen. Durch Neuentwicklungen wie elektronische Nachhallverlängerung und leichte Umbauten kann die Akustik laut König von heute Note sechs bis sieben auf acht bis neun verbessert werden: „Der Rest geht nicht.“ Aber: Wirtschaftliche Fragen haben Priorität, betonte Martin Hanske (SPD). Das Thema sei damit aber „nicht erledigt“. mk
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