Auf der Domotex wollen vom 17. bis 20. Januar 1400 Aussteller aus rund 60 Ländern ihre Produkte zeigen.
Der Absatz sei von Januar bis November um 6,5 Prozent zurückgegangen, der Umsatz um 1,2 Prozent auf knapp eine Milliarde Euro. Das zeige, dass vor allem die billige Ware unter Rückgängen leide, sagte der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Heimtextilien-Industrie, Johannes Schulte gestern im Vorfeld der Teppichmesse Domotex (17. bis 20. Januar) am Dienstag in Hannover.
Die Aussichten für 2009 seien unsicher. Aber vielleicht könne die Branche davon profitieren, dass sich die Menschen in Krisenzeiten stärker auf ihr Zuhause konzentrierten, sagte Schulte. Er wies auch darauf hin, dass allein ein Teppichboden bis zu zehn Prozent Energieeinsparung bringen könne. Gefragt seien derzeit vor allem warme Farben und dickere kuschelige Qualitäten.
Der Vormarsch von Laminatböden, die in den vergangenen Jahren zu einer existenziellen Gefahr für die Hersteller von Teppichboden geworden waren, ist nach den Worten von Schulte inzwischen gestoppt. Allerdings habe Laminat eine erhebliche Größenordnung erreicht und liege bei den Bodenbelägen mit einem Jahresverbrauch von 80 Millionen Quadratmeter nun auf Platz zwei hinter Teppichboden mit einem Verbrauch von 120 Millionen. Er gehe davon aus, dass diese Relation vorerst so bleiben werde, sagte Schulte.
Auf der Domotex wollen vom 17. bis 20. Januar 1400 Aussteller aus rund 60 Ländern ihre Produkte zeigen. Die Ausstellerzahl sei damit trotz der schwierigen Zeiten gegenüber der vorigen Veranstaltung 2007 noch einmal um fünf Prozent gestiegen. 80 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland, die meisten aus der Türkei. Die Messe richtet sich an Fachbesucher aus Handel, Handwerk und Architektur.
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