Auch am Maschsee soll es einen Abschnitt mit Tempo 30 geben.
Hannover. „Unser Stadtentwicklungsplan für die kommenden Jahre sieht jetzt die Verkehrssicherheit für Kinder vor“, sagte Grünen-Bauexperte Michael Dette. Felix Blaschzyk (CDU) bezeichnete die Tempo-30-Pläne von Rot-Grün als „Ausbremsen des Individualverkehrs“, weil Rot-Grün pauschal Tempo-30-Strecken vor Schulen und Kitas einrichten wolle, anstatt individuell zu schauen, wo es Sinn mache.
Als Beispiel nannte der baupolitische Sprecher der Christdemokraten die Podbi vor der Käthe-Kollwitz-Schule: „Wir bezweifeln, dass das Sinn macht“, so Blaschzyk.
FDP-Ratsherrr Wilfried Engelke bat die Verwaltung bei der Überprüfung der Machbarkeit um Augenmaß: „Mit Radgeschwindigkeit entlang der Käthe-Kollwitz-Schule auf der Podbi – da bin ich mal gespannt.“
Ebenfalls für einen sicheren Schulweg wird das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ab Altenbekener Damm in Richtung Löwenbastion einspurig geführt und als Tempo-30-Strecke ausgewiesen. Ab Kreuzung Altenbekener Damm gibt es dann eine Spur für Linksabbieger und eine für geradeaus. Mit der Einspurigkeit einher geht eine Fahrbahnverengung des Rudolf-von-Bennigsen- Ufers. Wie die aussehen soll, überlässt Rot-Grün der Stadt. Vorgeschlagen wurden Poller oder Parkplätze.
In den Fokus rückt auch die Schmiedestraße, sie soll ebenfalls umgestaltet werden. Hauptziel hierbei: die „Barriere“ zwischen City und Altstadt durch Verkehrsberuhigung aufzuheben. Mit Anrainer-Geschäftsleuten wird jetzt ein Konzept ausgearbeitet. 20 000 Euro Planungskosten sind für dieses Jahr eingestellt, weitere 350 000 Euro hat Rot-Grün für 2013 als Umbaukosten gestern in den Haushalt eingestellt. voi
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