Ausgezeichnet: Das Sozialkaufhaus Fairkauf an der Limburgstraße.
Hans Thomas Wernicke von der Deutschen Bank (links) und Fairkauf-Chef Reinhold Fahlbusch.
Die undotierte Auszeichnung als „besonderer Ort im Land der Ideen“ wurde dem Sozialkaufhaus für Menschen in schwierigen finanziellen Situationen heute von Hans Thomas Wernicke von der Deutschen Bank in einer Feierstunde überreicht, teilte das Kaufhaus mit.
Der Wettbewerb „Deutschland - Land der Ideen“ wird seit 2006 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und der Deutschen Bank von der Bundesregierung und der Wirtschaft getragen. Aus mehr als 2000 Bewerbungen von Unternehmen, Forschungsinstituten, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie sozialen Projekten habe eine 18-köpige Jury die Sieger ausgewählt.
In dem Second-Hand-Kaufhaus „FairKauf“ in der Innenstadt können gebrauchte Waren zu günstigen Preisen erworben werden. Dafür hatten Diakonie, Caritas und die Wohnungslosen-Einrichtung „Werkheim“ vor zwei Jahren die Genossenschaft „fairKauf“ gegründet. Dabei wird das Prinzip „verwerten statt vernichten“ verfolgt. Die Waren stammen aus Spenden. Gefragt seien gut erhaltene Kleidung und Kinderbedarf ebenso wie Hausrat. Für das Kaufhaus wurden Mitarbeiter fest angestellt, die zuvor arbeitslos waren.
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Kommentare
Fair Kaufhaus Christina Schmidt – 26.05.09
gute Idee so ein Kaufhaus, auch als Möglichkeit für diejenigen Privaten, die auf ihre Sachen achten und was abzugeben haben-es muß ja nicht immer gleich der LionsClub sein, der die Tafel sponsert - Hrst Köhler als Schirmherr sollte mal den Schirm über die halten, die absehbar an der Krise ihre Arbeitsplätze verlieren und auf solche Kaufhäuser angewiesen sein werden-am Ende gibt es nur noch solche.