Rot-Grün plädiert für ein zentrales Anmeldeverfahren für Kinderbetreuungsplätze.
Hannover . Die Fraktionen orientieren sich mit ihrem Vorstoß an der Stadt Leipzig, die nach diesem Verfahren Kita-Plätze vergibt. „Wir wollen damit den Eltern ihre Suche nach einem Hort oder einer Kita erleichtern“, begründete Anne Hindersmann, die jugendpolitische Sprecherin der SPD, den rot-grünen Antrag. Auch CDU und FDP fanden den Vorstoß gut.´.
Das Ziel: Eltern geben später ihre Reservierung für einen zukünftig freien Platz in ein Online-System ein. Die Stadt weist den Eltern danach eine Kita oder einen Hort zu. „Zwei Wochen haben Eltern Zeit, über unseren Vorschlag nachzudenken“, sagte ein Stadtmitarbeiter im Ausschuss. Die Platzvergabe nimmt weiterhin die jeweilige Kita-Leitung nach einem persönlichen Gespräch mit den Eltern vor.
Die CDU hat mit Stimmen von beigeordneten Ausschussmitgliedern überraschend ihren Antrag gegen Rot-Grün durchgebracht, dass die Stadt 200 Ganztagskrippenplätze und 200 Hortplätze schafft. Kostenpunkt: etwa 1,8 Millionen Euro. Es ist aber wahrscheinlich, dass die rot-grüne Mehrheit diese Empfehlung im Rat wieder kassiert.
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