Die Windhose riss Teile der Eternit-Dachverkleidung von der Halle
Ein gewaltiges Rauschen sei plötzlich herangezogen – dann seien die Trümmer geflogen: Der Mini-Tornado riss Dachteile einer Lagerhalle ab und schleuderte sie zu Boden. Brocken der Eternit-Dachverkleidung durchschlugen im Wirbel Hallenwände, beschädigten ein parkendes Auto. Trümmer flogen bis zu 100 Meter weit.
Eine Windhose? Dabei wehte in Hannover doch ein laues Lüftchen...
Dass es sich bei dem Luftwirbel um einen Tornado gehandelt hat, hält Meteorologe Michael Klein vom Wetterdienst donnerwetter.de für unwahrscheinlich.
„Tornados entstehen nur im Zusammenhang mit Gewittern“, erklärt er. „Es ist aber möglich, dass es sich um einen Staubteufel gehandelt hat.“ Diese Wetterphänomene entstünden im Sommer, wenn sich der Boden stark aufgeheizt habe, zum Beispiel Beton in Industriegebieten. „Die heiße Luft steigt dann mit Sand und Staub nach oben und wird in der Höhe vom Wind in die Rotation gebracht.“
Das sehe so aus wie Tornados, sei aber weniger stark und führe daher zu weniger Schäden. mc/vek
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