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Polizei

Motorradrennen in Hannover – Rentner tot

Ein Kräftemessen mit Pferdestärken, ein tragisches Wettrennen? Am Dienstag rasten um 10.40 Uhr zwei Motorradfahrer über den Friedrichswall (Mitte) – dabei rammte einer der beiden einen Fußgänger (81).Der Mann starb.
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Der Rentner wurde lebensgefährlich verletzt, der Biker (44), der ihn umgefahren hat, schwer. Der zweite Raser ist geflüchtet.

Ob die Motorradfahrer sich wirklich ein illegales Rennen lieferten, ist laut Polizei noch unklar. Zeugen berichteten am Unfallort jedoch davon, dass die zwei mit extrem hoher Geschwindigkeit über den Friedrichswall gerast sind, wohl schon am Aegidientorplatz aufs Gaspedal getreten hatten.

Der Rentner scheint ihnen dann in Höhe des Maritim-Hotels in die Quere gekommen zu sein. Der 81-Jährige überquerte die Straße dort Richtung Neues Rathaus, prallte gegen den 44-Jährigen. Der zweite Fahrer ignorierte den Unfall fuhr Richtung Friederikenplatz davon.

Wegen der Stärke des Aufpralls schleuderte der Rentner meterweit über den Asphalt, kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Liegen, auch der Unfallverursacher stürzte. Derzeit recherchiert die Polizei auch, ob sich die beiden Fahrer kannten, oder ob es eine zufällig Begegnung war – der 44-jährige, verletzte Biker ist bisher nicht ansprechbar. Der Senior starb am Nachmittag im Krankenhaus.

Der Friedrichswall war während der Unfallaufnahme und Bergung für dreieinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls, um den Flüchtigen identifizieren zu können. Hinweise unter Telefon 05 11/109 18 88.


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  • Ist das ihr ernst ? =fragender= – 12.08.10
    @Snobody2: Ist das ihr ernst?
    Und was ist mit den Auto Rasern?
    Meißtens ist es ja doch so das ein Auto Raser gefährlicher ist für die Algemeinheit alls ein Motorrad Raser,oder?!
    Trozdem will ich damit keinen Motorrad Raser beschützen!


    Aber was ist mit dem Auto Fahrer der am selben Tag einen alten Herrn auf der Podbi totgefahren hat?
  • Raser 65 – 12.08.10
    Wie schnell war denn eigentlich der Autofahrer, der am selben Tag den alten Hernn auf der Podbi totgefahren hat???
  • DIE 65 – 12.08.10
    Ok, jeder Vehrkehrstote ist einer zuviel. Aber hier die alleinige Schuld dem Motorradfahrer zu geben, ist zu einfach. An dieser Stelle gibt es keinen Überweg über die Strasse. Es ist also Fussgängern nicht erlaubt hier überhaupt auf die Strasse zu treten. Was soll also die ganze Diskusion. Auf die Strasse gehören Autos, Lkws, Busse und auch Motorräder. Fussgänger auf die Fusswege, oder auf, extra dafür gekennzeichnete, Überwege. Und Fahrradfahrer auf die Radwege.
    Setzt sich jemand über diese Bestimmungen hinweg, muss er halt mit den Folgen rechnen.
    JEDER kennt diese Regeln.
    Und jetzt mal ehrlich, WER, ob Auto, Lkw, oder sonstwelcher Fahrer, fährt an dieser Stelle 50 km/h???
    Es ist ein gerades Stück Srasse, ohne Ampel, oder Überweg.
    Und nun Schluss mit dieser Hexenjagd, jeder soll sich an seine eigene Nase fassen.
  • Snobody2 – 10.08.10 65 – 12.08.10

    Rad: rote Ampeln, Fussweg, kein Licht, auf der Strasse fahren,.. also, 3 Vergehen, Lappen weg.
    Auto: zu schnell, zu dicht,..
    Fussgänger: Überqueren von Strassen an Stellen, die nicht dafür gedacht sind, rote Ampeln,..
    Wie oft wäre dein Lappen schon weg?
    Gute Besserung

  • Immer die Mc Dope – 11.08.10
    Das kann doch wohl echt nicht sein, dass Motorradfahrer immer als Raser veralgemeinert werden müssen.
    Und dann Aussagen wie "die dürfen nur noch 50 fahren".
    Ihr solltet euch mal alle selber an die Nase fassen. Wie viele Autofahrer täglich wegen zu hoher Geschwindigkeit angehalten werden interessiert hier wohl garkeinen, oder wie? Wenn man sich mal in Fahrschulen die Teilnehmer von Nachschulungen ansieht sind es meistens Autofahrer die zu viele Punkte wegen Raserei haben. Wäre der Mann von nem Auto angefahren worden würde bestimmt nicht so eine Hetze gegen die Autofahrer als Allgemeinheit gemacht werden. Da würde nur über die rasende Ausnahme gesprochen werden.
    Ich will in diesem Fall niemandem die Schuld geben oder nehmen. Ihr solltet einfach nur mal ne Objektive Sicht über dieses ganze Thema bekommen. Fahrt mal selber Motorrad und ihr werdet die Welt aus anderen Augen sehen.
  • Motorradfahrer tötet Rentner ÖPNV-Mobilist – 11.08.10
    "Motorradrennen in Hannover - Rentner tot"
    Mit dieser Überschrift bleibt die Neue Presse hinter der Überschrift der HAZ auf der ersten Seite ihrer Druckausgabe weit zurück. Dort titelt die HAZ:

    "Vollgas am Friedrichswall: Motorradfahrer tötet Rentner"

    Direkt darunter ist ein Foto abgebildet, das das Tötungswerkzeug verbeult am Straßenrand liegend zeigt. Ähnlich wie das Foto zu diesem Internet-Artikel.

    Erfreulich wäre es, wenn HAZ und NP ihre Auto und Verkehr-Beilage so umgestalten, dass sie bei der Vorstellung PS-starker Motorräder und Sportwagen die Überschrift "Die neuesten Tötungswerkzeuge" wählten, um auf die von ihnen ausgehende Gefahr aufmerksam zu machen.

    Es gibt keinen vernünftigen Grund weiterhin Motorisierten Individualverkehr (MIV) in Hannover zuzulassen. Der ÖPNV ist in gutem Zustand und hat ein hohes Ausbaupotenzial.

    Die Totraserei am Friedrichswall ist nur die Spitze eines Eisberges, der mit mehr als 4000 Verkehrstoten durch den MIV bundesweit und weltweit mehr als eine Million MIV-Toten seinen erschreckenden eigentlichen Umfang verdeutlicht.
  • Motorradraser am Friedrichswall Hannoveraner – 11.08.10
    Sehr geehrte vorherige Autoren,

    wie einer von Ihnen sehr richtig bemerkte, befindet sich am Friedrichswall in Höhe des Maritim-Hotels eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer.

    Ich selbst bin Jahrgang '71 und weiß, das diese Unterführung dort bereits existierte als die sogenannte Aegi-Hochbrücke gebaut wurde. Jeweils eine Auffahr- bzw. Abfahrrampe dieser Hochbrücke begann bzw. endete an genau dieser Stelle.

    Daher war eine Installierung einer Ampel schlichweg nicht möglich. Zudem beträgt die Entfernung zur nächsten Ampel an der Ecke Karmarschstr. nicht einmal 100 m.

    Jeder Autofahrer würde, insbesondere weil es eine Unterführung genau zwischen dem Hotel und dem Rathaus gibt, zurecht sehr erbost sein, wenn hier jemand eine Ampel bauen würde. Zumal es einen Unfall diesen Ausmaßes am Friedrichswall bisher nicht gab.

    Natürlich müssen Raser für derartige Vorgänge sehr hoch bestraft werden, aber die Mitschuld kann man dem getöteten Rentner dennoch nicht nehmen. Zumal man auf diese Weis nicht nur sich selbst, sondern ggf. auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

    Die Unterführung ist gegeben und wenn er ggf. der Auffassung war, in seinem Alter noch schnell genug über die mehrspurige Straße zu kommen (immerhin drei Fahrspuren auf jeder Seite), dann ist es letztlich nur tragisch, daß genau in diesem Moment irgendwelche Raser daher kommen.

    Allerdings habe auch ich schon in der Grundschule im Verkehrsunterricht gelernt, das man immer mit dem Fehlverhalten oder der Dummheit anderer rechnen muß. Und zwar gerade im Straßenverkehr. Und das insbesondere in einer Großstadt wie z.B. Hannover.
    Und zu der Zeit hatten wir ja bei weitem noch nicht das Verkehrsaufkommen, das wir heutzutage haben.

    Letztlich gibt es bei diesem Unfall nur Verlierer:
    - Einen Toten, der leider Mitschuld an seinem Tod trägt, da er nur die Unterführung hätte benutzen brauchen (das mag zwar hart klingen, ist aber juristisch nicht von der Hand zu weisen)
    - Einen Motorradraser, der den Rest seines Lebens damit leben muß, völlig sinnfrei und grob fahrlässig einen Menschen getötet zu haben.
    Zudem wird er vermutlich seine Fahrerlaubnis für Motorräder verlieren und ggf. auch die für PKW's.
    - Und einen zweiten Motoradfahrer, der jetzt irgendwo sitzt und vor lauter Angst nicht weiß, wie er sich verhalten soll. Denn sollte es stimmen, daß es da eine Art Rennen gegeben hat (und er wird in diesem Moment wissen), trägt auch er Mitschuld an dem Unfall, auch wenn der Tod des Fußgängers nicht direkt durch ihn und sein Motorrad erfolgte.

    Die zuständigen Staatsanwälte werden so etwas wie Milde hier sicherlich nicht walten lassen.

    Sorry, das der Kommentar nun etwas länger wurde.
    Eigentlich wollte ich nur die Thematik bzgl. Unterführung und Ampel am Friedrichswall richtigstellen. ;-)

    Gruß aus Hannover
  • über die Strasse gehen Chris – 11.08.10
    Objektiv gesehen ist es doch so: wenn ein Fußgänger an einer nicht dafür gekennzeichneten Stelle, ohne die nötige Sorgfalt einfach auf die Fahrbahn tritt, ist es in 1 Näherung irrelevant wie schnell das Auto/Motorrad gewesen ist, da mit derartigen Verhalten nicht gerechnet werden muss.
  • täglich brenzlige Situationen Carlchen – 11.08.10
    Ich fahre selbst Motorrad und mir ist gestern Nachmittag an genau dieser Stelle ein Fußgänger-Päärchen vor das Moped gelaufen.

    Täglich wechseln außerdem Rathausmitarbeiter an dieser Stelle die Straßenseite weil sie zum Mittagessen ins Hotel gehen...

    Vielleicht sollte man über eine Ampel nachdenken? Oder als Fußgänger einfach mal 100m Umweg in Kauf nehmen...
  • motorradhasser ich – 11.08.10
    jemanden den Tod zu wünschen ist ziemlich assozial, pass lieber auf dich auf und mach weiterhin alles richtig im "Verkehr".Deine Eltern haben ja anscheinend alles falsch gemacht...
  • Alle Schuld Hannover – 11.08.10
    Es sind beide Parteien Schuld.
    Die Motoradfahrer handeln total unverantwortlich im Stadtverkehr zu rasen.
    Der Renter aber genauso, wenn er probiert ein 3 Spure Straße ohne Fussgängerampel oder ählichen zu überqueren. Hätte auch ein Auto mit 50 km/h sein können der Ihn überfährt.
  • die Wahrheit Realist – 11.08.10
    also Leute ...


    Fakten sind:
    - es handelt sich um eine 6spurige Hauptverkehrsstraße (2x3 Spuren)
    - es befindet sich dort kein Fussgängerüberweg an der Stelle, die von dem Opfer überquert wurde,
    dort befindet sich definitiv KEIN Fußgängerüberweg ! Jeder normaldenkende erkennt das ! Das kann es an so einer Stelle - an einer 3spuren Fahrtrichtung ohne Ampel - nach gesundem Menschenverstand gar nicht geben
    - war das Opfer schon sehr alt


    mir liegt es fern jemanden die Schuld zu geben oder zu verhöhnen,

    man muss sich aber fragen, was jemandem, dessen Sinne wahrscheinlich schon allein des hohen Alters wegen beeinträchtigt sind, dazu veranlasst, dort die Straße zu überqueren ?

    der ist so gut wie tot !
    schon bei Geschwindigkeiten von "nur" 50-60km/h eines Bikers !

    Dieses handeln ist UNVERANTWORTLICH !
    der Verkehrsteilnehmer kann nicht damit rechnen dass dort jemand die Straße überquert (oder fahrt ihr alle im Wohngebiet stets bremsbereit weil ihr ganz genau wisst dass jederzeit jemand zwischen den parkenden Autos hervorspringen kann ?)

    Jede Medaille hat also zwei Gesichter und die, die gleich wieder wegen Raserei losplärren mögen sich bitte erst beruhigen...
  • Vollidiot Motorradhasser – 10.08.10
    Ich hoffe, "ich" hat demnächst einen wunderschönen Unfalltod!
  • Biker ich – 10.08.10
    Tja liebe Motzköppe, so leid es mir um den verstorbenen tut, so ist er leider selber schuld. Wer an dieser Stelle nicht den Tunnel nimmt sondern versucht die Strasse am tage zu überqueren der ist nunmal selber schuld.Wenn den Bikern der Lappen 2 Jahre entzogen wird und sie eine angemessene zahlung an die hinterbliebenen zahlen müssen, hätte ich kein Problem damit.Diese Unfälle haben nichts mit Davenstedt gemein.
  • hallooo pozilei speedfreaks – 10.08.10
    wenn der da langfahrt hat der zig Kameras am Arsch !!! schon vergessen fast jede ! Kreuzung ist inzwischen videouberwacht ... sollte doch ein klick sein den zweiten Fahrer zu finden
  • Geschwindigkeitsrausch bei Bikern Snobody2 – 10.08.10
    Bikes sollten grundsätzlich nicht mehr als 50 km/h fahren dürfen. Die Motoren sollten entsprechend geeicht werden. Grund: Geschwindigkeitsrausch innerhalb geschlossener Ortschaften (gilt für nahezu alle Biker)und permanente Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Wer mehr als 3x mit Rücksichtslosigkeit auffällt: sofortiger Einzug von Führerschein und Gerät.
    Auf der Tresckowstraße ist eine verkehrsberuhigte Zone 30, durchgehend. Raser mit Bike täglich: Mindestens 50, polizeiliche Kontrollen sind da nicht üblich, also keine Grenzen für Raser. 200 km/h sind für die röhrenden Hirsche keine Seltenheit. Muss immer erst jemand totgefahren werden?
  • Sehr geehrter Unfallflüchtiger... Nadenn – 10.08.10
    Sehr geehrter Unfallflüchtiger, bitte melden sie sich bei der Polizei. Ich gehe davon aus, dass sie mit einer Bewährungsstafe davon kommen.
  • nicht nur labern... börnie – 10.08.10
    sondern seht Euch die Bilder an, da sieht man das der alte Herr am Überweg war und denkt an die 2 tödlichen Unfälle in kurzer Zeit in Davenstedt auf der selben Straße herbeigeführt von Bikern mit zu hoher Geschwindigkeit bis an 130 kmh wo nur 50 erlaubt sind!!!
  • Motorradfahrer Hermi – 10.08.10
    Na klar, sämtliche Autofahrer halten sich immer an alle Bestimmungen und verursachen nie Unfälle...
    Selten so eine Sche... als Kommentar gelesen!
  • Genau Pünktchen – 10.08.10
    Die Motorradfahrer sind ganz alleine Schuld! Dass der ältere Herr über eine mehrspurige, stark frequentierte Straße laufen muss, war sicher kein Grund für den Unfall.
  • Unfälle schorse – 10.08.10
    Nicht verwunderlich so wird nur noch
    gerast . Motorradfahrer nehmen oft
    keine Rücksicht und rasen nur .

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