Aus diesem Haus holte die Polizei ein 16-jähriges Mädchen, das zwischen 500 Tieren leben musste.
Sarstedt. Wie ein Sprecher des Landkreises Hildesheim am Montag sagte, habe sich die Frau Helfer zur Seite geholt und räume bereits „heftig“ auf. Unterdessen befinde sich die Jugendliche in einer „beschützenden Einrichtung“ im Landkreis. Bei der Mutter seien keinerlei psychischen Auffälligkeiten zu erkennen. „Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Mutter kooperativ ist und die Tochter zurückhaben will“, sagte der Sprecher. Die Tochter wolle ebenfalls zurück.
Wie lange die Mutter für die Aufräumaktion benötigt, ist noch nicht bekannt. Von den Behörden habe sie keine Frist gesetzt bekommen, sagte der Landkreissprecher. „Die Jugendbehörde muss den Eindruck haben, das die Jugendliche wieder in geordnete Verhältnisse kommt.“ Der Sprecher betonte darüber hinaus, dass der Landkreis keine Kenntnisse von dem verwahrlosten Wohnhaus und den Lebensumständen des Mädchens gehabt habe. Mutter und Tochter lebten mit etlichen Tieren auf dem Grundstück, die die Frau in Stallungen und Gehegen hielt - von der Katze bis zum Kaiman. Da gebe es allerdings keine Beanstandungen, sagte der Sprecher.
Mittlerweile sei auch geklärt, warum die Jugendliche, die nicht mehr der Schulpflicht unterliegt, von September 2008 bis Februar 2009 nicht in der Schule gewesen war. „Sie wurde begründet krankgeschrieben“, sagte der Sprecher. lni
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