Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, hatte der unbekannte Mann in der vergangenen Woche „in konspirativer Weise“ eine Plastikbox per Haftmagnet an einem Mast am Bahnhof angebracht. Geocaching ist eine moderne Form der Schnitzeljagd, bei dem die Spieler kleine „Schätze“ verstecken, die andere mit Hilfe von GPS-Koordinaten suchen müssen. Bei ihrem Spiel legen Geocacher wert darauf, nicht entdeckt zu werden.
Der Geocacher sei „von einem aufmerksamen Mitarbeiter der Deutschen Bahn“ beobachtet und fotografiert worden. Der Mann alarmierte die Bundespolizei. Die Beamten sperrten den Gleisbereich und den Personentunnel ab, bis sich herausstellte, dass die Plastikbox ungefährlich war. Erst am vergangenen Mittwoch war am Karlsruher Hauptbahnhof wegen eines Geoching-Schatzes Bombenalarm ausgelöst worden. Dort hatte die Sperrung den Bahnverkehr erheblich behindert.
Die Bundespolizei warnt deshalb, beim Geocaching sollten die „Schätze“ nicht an sicherheitsrelevanten Orten versteckt werden. Zudem sollten die Spieler sich nicht konspirativ verhalten. Die Kosten für eventuelle Polizeieinsätze und Schadensersatzforderungen würden sich in solchen Fällen schnell summieren. ddp
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Kommentare
Tipps Mo – 29.09.09
Hallo Jo,wieso soll die Polizei Tipps für dieses Spiel geben? Ich denke, die haben genug andere Sachen zu erledigen ;-) Aber ein Tipp ist doch in dem Artikel enthalten: Laut Polizei eben nicht an "sicherheitsrelevanten Orten" spielen.
Gruß
Abstände und Verhalten jo – 28.09.09
In dem "Richtlinien" werden auch Mindestabstände zu Bahngleisen nahegelegt, so gesehen hätte dieser Cache eigentlich so nicht publiziert werden solleb/dürfen.Mich würde aber interessieren wie sich die Polizei vorstellt, wie man sich beim suchen verhalten soll, wenn man gleichzeitig versucht das nicht-cacher es auch nicht mitbekommen, um so den cache auch vor Vandalismus zu schützen.