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Musik

Kuersche singt im goldenen Käfig - hier Video

Sein neues Video entstand im Antiquitätenladen: Sänger Kuersche kommt im März mit einem neuen Album auf den Markt. Hier gibts einen Vorgeschmack.
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Kuersche (38) im goldenen Käfig.

So muss sich also ein Kanarienvogel fühlen, wenn er durch die Gitterstäbe auf die Welt – oder das heimische Wohnzimmer – blickt: In seinem neuen Musikvideo zum Song „I feel like you“ schlüpft Hannovers „One-Man-Band“ Kuersche (39) in die surreale Welt eines Antiqitätenladens, wird selbst zum Ausstellungsstück in einem staubig-bunten Durcheinander. „Die Location, eine große Halle, hatte ich schon lange im Hinterkopf“, erzählt der Songwriter. Es ist ein Antikhändler aus Empelde (Ronnenberg), der seine Halle sofort bereitwillig für den Dreh zur Verfügung stellte: „Als ich gefragt habe, hat er einfach gesagt, klar, hier ist der Schlüssel“, erzählt Kuersche.

Umgesetzt hat das Video, das mit seinem Zusammenspiel von Farben und Licht gut zur „Lovesong“-Stimmung des Liedes passt, der hannoversche Filmemacher Mike Blume. Er hat schon sechs Videos für Kuersche produziert, die beiden sind „gute Freunde“. Von der Idee bis zum fertigen Clip dauerte es gerade mal zwei Wochen.

Mit dem Song „I feel like You“, den es seit wenigen Tagen im Handel zu kaufen gibt, gibt Kuersche einen Vorgeschmack auf das, was am 16. März auf den Markt kommt: Sein neues Album. Es ist das erste, dass beim Label Peppermint Park (Terry Hoax, Juliano Rossi) von Wolfgang Sick erscheint. „Ich finde seine Songs toll“, sagt Sick, der Kuersche schon seit vielen Jahren kennt.

Das neue Album sei ein wenig „poppiger“, verrät Kuersche schon mal vorab. Trotzdem klinge es noch immer „typisch Kuersche“: durch den Mix von „sehr persönlichen Texten“ (bei „I feel like you“ geht es beispielsweise darum, sich in den anderen hineinzuversetzen), und unverkennbarem „One-Man-Band“-Sound. Kuersche kann nämlich dank spezieller Technik gleichzeitig Bass und Gitarre spielen. Nur am Schlagzeug lässt er sich bei Live-Auftritten gern von Ex-„Fury in the Slaughterhouse“-Drumer Rainer Schumann aushelfen.

Auch sprachlich bleibt Kuersche sich treu: Nur englische Songs sind auf dem Album zu finden. Obwohl er häufig gefragt werde, warum er nicht mal „was deutsches“ probiere.

Kuersche live: Am 9. Januar 2012 um 20.30 Uhr im Pindopp (Altenbekener Damm 9).

Hier gehts zum neuen Video


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