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Hannover

Jüdische Gemeinde bestürzt über Steinwürfe auf Tanzgruppe

Entsetzen bei der Jüdischen Gemeinde in Hannover: Bei einem Kulturfest auf dem Marktplatz im Stadtteil Sahlkampf hatten muslimische Jugendliche und Kinder antisemitische Sprüche gerufen und Kieselsteine auf eine jüdische Tanzgruppe geworfen.

HANNOVER. Die Liberale Jüdische Gemeinde in Hannover hat sich bestürzt über Steinwürfe auf eine jüdische Tanzgruppe durch muslimische Kinder bei einem Stadtteilfest in Hannover geäußert. „Das ist islamischer Antisemitismus“, sagte die Vorsitzende Ingrid Wettberg dem epd am Dienstag: „Wie werden Kinder groß, wenn sie von ihren Eltern zu so etwas missbraucht werden und an die vorderste Front geschickt werden?“

Die Tanzgruppe „Chaverim“ (Freunde) war nach Angaben der Stadt Hannover bei dem Fest am Wochenende von mehr als hundert Zuschauern zunächst begeistert gefeiert worden. Dann riefen einige Kinder und Jugendliche judenfeindliche Ausdrücke und warfen Kieselsteine in Richtung der Bühne. Ein Stein traf eine Tänzerin am Bein. Die Tanzgruppe brach daraufhin ihre Vorführung ab. Bei den Steinewerfern soll es sich nach Angaben der Stadt um Kinder aus libanesischen, iranischen und palästinensischen Familien handeln.

Die Stadt hat nach Angaben Wettbergs bereits Strafanzeige erstattet. Die Gemeinde wolle deshalb von einer eigenen Anzeige absehen. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund äußerte sich entsetzt über den Vorfall.

Die Liberale Jüdische Gemeinde in Hannover hat sich bestürzt über Steinwürfe auf eine jüdische Tanzgruppe durch muslimische Kinder bei einem Stadtteilfest in Hannover geäußert. „Das ist islamischer Antisemitismus“, sagte die Vorsitzende Ingrid Wettberg dem epd am Dienstag: „Wie werden Kinder groß, wenn sie von ihren Eltern zu so etwas missbraucht werden und an die vorderste Front geschickt werden?“
Die Tanzgruppe „Chaverim“ (Freunde) war nach Angaben der Stadt Hannover bei dem Fest am Wochenende von mehr als hundert Zuschauern zunächst begeistert gefeiert worden. Dann riefen einige Kinder und Jugendliche judenfeindliche Ausdrücke und warfen Kieselsteine in Richtung der Bühne. Ein Stein traf eine Tänzerin am Bein. Die Tanzgruppe brach daraufhin ihre Vorführung ab. Bei den Steinewerfern soll es sich nach Angaben der Stadt um Kinder aus libanesischen, iranischen und palästinensischen Familien handeln.
Die Stadt hat nach Angaben Wettbergs bereits Strafanzeige erstattet. Die Gemeinde wolle deshalb von einer eigenen Anzeige absehen. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund äußerte sich entsetzt über den Vorfall.


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