Die Schleusenanlage in Herrenhausen: Hier suchte die Polizei nach weiteren Leichenteilen.
Die zerstückelte Leiche der 24-Jährigen war am 4. Januar in Plastiksäcke verpackt am Ufer der Ihme von Spaziergängern entdeckt worden, Kopf und Arme blieben verschwunden. Zeugen hatten die dunkelblonde Frau zuletzt auf einer Silvesterparty lebend gesehen. Die Mutter hatte ihre Tochter als vermisst gemeldet, nachdem sie sie tagelang nicht hatte erreichen können.
Auch eine ausgesetzte Belohnung führte bislang nicht zur Ermittlung des Mörders der Gelegenheits-Prostituierten. Die Fahnder gehen davon aus, dass der Täter die Tote mit einem Handwagen oder einem Schlitten zum Flussufer gebracht haben muss. Auch mit Handzetteln wurde um Zeugenhinweise zu dem grausigen Geschehen gebeten, dem Täter brachte das die Polizei nicht näher. An einem freiwilligen Massengentest im Stadtteil Linden beteiligten sich im Frühjahr mehr als 1000 Männer - ergebnislos.
In der ZDF-Fahndungssendung Aktenzeichen XY wurde der Fall schließlich Mitte September vorgestellt. Auch dies aber brachte der Mordkommission „Rose“ nicht den entscheidenden Hinweis. dpa
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