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Gesundheit

Hannover: Polizei prüft Lärmschutz bei Demos

Zum Schutz von Beamten prüft die Polizei Hannover derzeit Lärmobergrenzen für Demonstrationen. Der Arbeitsschutz für die Beamten werde immer wichtiger, sagte Polizeisprecher Stefan Wittke und bestätigte einen Bericht der „Neuen Presse“.

Viel zu laut: Trillerpfeife bei Demonstration

© dpa

Im Gegensatz zu den Demonstranten könnten die Einsatzkräfte keine Ohrenstöpsel tragen. Konkret sieht die Polizei Handlungsbedarf wegen einer geplanten Demonstration gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision im Stadtpark Hannover am 7. August.

Die Polizei erwartet hier einen „ohnrenbetäubenden Lärm“, da es sich mit dem Friedensbüro Hannover um denselben Veranstalter handelt wie beim lautstarken Protest gegen das Adventskonzert der Bundeswehr im vergangenen Dezember, sagte Wittke der Nachrichtenagentur dpa. Damals war mit Trommeln, Trillerpfeifen und Topfdeckeln gelärmt worden.

Das Innenministerium in Niedersachsen befürwortet die Idee der Polizeidirektion grundsätzlich, sieht aber Probleme bei der Realisierung. So sei es etwa kaum durchführbar, bei einer Demonstration zu prüfen, ob die einzelnen Trommeln, Sirenen oder Lautsprecher den Auflagen entsprechen.

Nichtsdestotrotz sollte die Gefahr durch Lärm nicht unterschätzt werden. „Wenn direkt neben das Ohr eines Polizisten eine Sirene gehalten wird, ist das Körperverletzung“, betonte der Sprecher.

Auch die Gewerkschaft der Polizei begrüßt die Überlegungen. Dagegen kann das Friedensbüro Hannover die Planungen für mögliche Auflagen nicht nachvollziehen. dpa


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  • @cassi Konsequenz – 29.07.10
    Das kommt davon, wenn immer nur Rot -Grün in Hann. an die Macht gewählt werden. Die wissen genau , das sie machen können was sie wollen und immer wieder gewählt werden. Das war schon seit der Steinzeit so !
  • Lärm Cassi – 28.07.10
    Das gibts wohl nur in Hannover:

    erst dürfen keine Feuerwerke mehr stattfinden, dann soll man nachts nur noch 40 fahren und jetzt darf man nicht mal mehr auf Demos zu laut sein!
  • Ohrenstöpsel der Commander – 28.07.10
    Weshalb dürfen die Einsatzkräfte denn keine Ohrenstöpsel tragen?
  • Einschränkungen wohin das Auge reicht Ell – 28.07.10
    Jetzt wirds langsam grotesk.

    Der demokratische Bürger soll für seine Rechte demonstrieren dürfen, allerdings:

    -nur nach Anmeldungen und behördlicher "Genehmigung"
    -ohne Plakate, Fahnen, o.ä. (Wurf/Schlaginstrumente, Verschleierungsgefahr)
    -neuerdings auch bitte stumm.

    wie zum Teufel soll der der Bürger sich dann bitte noch artikulieren oder auf seine Belange aufmerksam machen? Verkappter Polizeistaat ist das!

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