Wird das Ihme-Zentrum zur Bauruine?
Die Eigentümer fürchten, dass sie wegen der Insolvenz der Carlyle-Firmen für monatlich 200.000 Euro an ausfallenden Bewirtschaftungskosten geradestehen müssen. „Das bricht uns das Genick“, so BI-Sprecherin Monika Großmann.
Die Mietzahlungen der Stadt gehen laut Großmann an die Landesbank Berlin. Weil soll sich dafür einsetzen, dass die Bank daraus die Betriebskosten begleicht. Der OB habe seine Unterstützung zugesagt.
Problem: Die Stadt bezahlt wegen der Sperrung der Tiefgarage für ihre Büros schon jetzt weniger Miete – und denkt über weitere Mietminderungen nach.
Auch die Hermann-Ehlers-Stiftung ist beunruhigt. Ihr gehört im Ihme-Zentrum das Studentenwohnheim (115 Plätze). Geschäftsführer Guido Wendt sorgt sich über Kosten für den Betrieb des Hauses. Wenn die Carlyle-Gesellschaften nicht zahlen, müssten die anderen Eigentümer einspringen. Die Stiftung müsse sich dann irgendwann an ihre Mieter halten – die Studenten. „Es wäre inakzeptabel, das auf dem Rücken der Studenten auszutragen“, sagt Wendt, „wir appellieren an Carlyle und die Bank, dass es nicht dazu kommt.“
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Kommentare
Pleite Verraten und Verkauft F – 26.02.09
würde doch gern malFragen warum sich der Herr Oberbürgermeister nicht auch mal direkt
an die Bewohner des Ihmezentrums wendet
mit einem podcast
Blutleer Stier – 25.02.09
"Carlyle hat den Autozulieferer Edscha ausgesaugt bis zur Blutleere", war am 6. Februar auf SPON zu lesen. Jeder, der von dieser Heuschrecke ein Entgegenkommen erwartet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.