Hannover. Die Beamten konnten nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa seit Sonntag landesweit keine Daten und Texte mehr in das System „Nivades“ eingeben, das hauptsächlich zur Erfassung und Bearbeitung von Straftaten, aber auch für die polizeiliche Verwaltungsarbeit dient.
Der Grund sei der Ausfall eines Speichersystems beim Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN), sagte der Sprecher des Innenministeriums, Klaus Engemann, am Dienstag auf Anfrage. Davon betroffen seien neben der Polizei auch andere Landeseinrichtungen. Der Fehler sei am Dienstagvormittag entdeckt und behoben worden. Die Systeme sollten nach und nach wieder „hochgefahren“ werden.
Der Streifendienst oder die Aufnahme von Unfällen und Straftaten sei zwar wie gewohnt weiter gelaufen. Anders als üblich konnten die Beamten anschließend aber die Fälle nicht mehr in das Computer-System eingeben. Eine normale Arbeit sei deshalb überhaupt nicht mehr möglich gewesen. dpa
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