Immer mehr Züchter von Cannabis weichen nach Niedersachsen aus.
Hannover. In diesem Jahr wurden bereits 16 große Cannabis-Plantagen mit mehr als 100 Pflanzen ausgehoben, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch in Hannover mit. 2008 wurden im gleichen Zeitraum zwölf Plantagen in Gewächshäusern und Wohnungen aufgespürt. Die Ermittler beobachteten seit einigen Jahren, dass niederländische Züchter in Niedersachsen verstärkt Netzwerke zum Anbau der Drogen installierten. Dies habe mit dem restriktiveren Kurs in Holland und strengeren Kontrollen an der Grenze zu tun.
„Seit der Cannabis-Schmuggel schwieriger geworden ist, wurde eine neue Strategie entwickelt. Die Drogen werden jetzt unter optimalen Wachstumsbedingungen in Gewächshäusern direkt in Deutschland angebaut“, sagte LKA-Sprecher Frank Federau. Eine Cannabispflanze ergebe 30-40 Gramm Marihuana und bis zu fünfmal im Jahr könne in den Gewächshäusern geerntet werden. Das führe schon beim Anbau von 100 Pflanzen zu erheblichen Gewinnen für die Züchter. Der in den Plantagen gezüchtete Stoff ist zudem nicht ungefährlich: Er enthalte einen dreimal höheren Anteil des berauschenden Wirkstoffes THC als das Marihuana aus Nordafrika oder Afghanistan, dass bis in die 90er Jahre hinein im Umlauf war. lni
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Kommentare
... Q – 17.02.10
So ist das!!!Lasst die doch kiffen man ist besser als alkis Egonwalter – 09.07.09
Ja man. Kümmert euch lieber um die kleinen Kiddys die schon Komasaufen oder so. Was ist an Mariuana denn so schlimm?!Unglaublich Dirk H. – 08.07.09
Mein Gott, lasst die LEute doch Hasch rauchen. Es gibt wirklich schlimmere Dinge, um die sich das LKA besser kümmern sollte!