ZEICHENSPRACHE: So wird dem aufschlagenden Partner die Spielvariante angezeigt.
„Das ist hier gut organisiert, immer voll und viel lauter als bei anderen Turnieren“, schwärmt Profispieler Florian Huth. Im vergangenen Jahr belegte der 27-jährige Athlet den dritten Platz, dieses Jahr schafft er es mit seinem Kieler Partner Florian Lüdike bis ins Finale.
Durchtrainiert sind sie alle, die Spieler und Spielerinnen mit den Spiegelsonnenbrillen und den Cappies. „Das hat sich vom Trend- und Funsport zu einem echten Leistungssport entwickelt“, sagt Veranstalter Tobias Tiedtke. „Diese schnellen Bewegungen in dem tiefen Sand, das schafft kein Profifußballer.“ Mehr als 500 Tonnen Sand wurden auf den Steintorplatz geschafft, um die Turnierlandschaft mit den drei Plätzen entstehen zu lassen. Zwischen den Spielfeldern stehen Imbissstände und Tribünen, so sieht er aus, der 17. Beachvolleyball Cup.
„Bei dem Wetter ist das wunderbar zum Anschauen“ – Frank Barker (47) ist mit seinen Kindern zum Turnier gekommen. „Das ist gut hier“, sagt auch seine fünfjährige Tochter Vanessa, während auf dem Feld Volleyballer Tim Wacker einen Punkt spektakulär mit dem Fuß rettet – das ist beim Beachvolleyball erlaubt.
Vor den Finals sind die Promis dran – im Match zugunsten der NP-Sportstiftung: Sascha Pierro und Marco Heggen von Marquess, Sat.1-Moderatorin Antonia Schulze-Borges, Miss Niedersachsen Saskia Höfler, Model und Fußballnationalspielerin Filiz Koc, dazu die beiden NP-Gewinner Mike Hairston (34, „Ich habe das seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt) und Jörg Henns (40, „Aufgeregt ist man immer“). Ganz knapp, mit 20:22, mussten sie sich dem Profi-Duo Eva Schilf und Laura Mählmann geschlagen geben.
Mit den 20 Punkten erspielt das Promi-Team aber immerhin 2000 Euro für die Stiftung – 100 Euro pro Punkt. Den Scheck überreicht anschließend der Geschäftsführer von Möbel Wallach, Thomas Preuhs, NP-Vize-Chef Bodo Krüger. Das Celler Möbelhaus ist Hauptsponsor des Beachvolleyballturniers – und Preuhs unterstützt die NP-Sportstiftung gern: „Die Chemie muss stimmen und es muss Spaß machen. Das ist hier der Fall!“
Am meisten zu lachen haben am Abend Theresa Mersmann und Cinja Tillmann – sie setzen sich bei den Damen durch. Für Florian Huth und Florian Lüdike reichts nicht ganz: Sie verlieren das Finale gegen Markus Böckermann und Mischa Urbatzka.
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