Die fränkische Schaeffler-Gruppe hat nach Abschluss ihres Übernahmeangebots für Conti Papiere an Metzler und die Kölner Bank Sal. Oppenheim weitergereicht. Das Frankfurter Bankhaus Metzler habe seinen Anteil an dem Hannoveraner MDAX-Konzern am 8. Januar auf 19,5 Prozent von zuvor knapp 4 Prozent aufgestockt.
Schaeffler hatte am 8. Januar das Geld an die Aktionäre überwiesen und so die Übernahme des drei Mal so großen Conti-Konzerns formell abgeschlossen. Unbestätigten Angaben zufolge dürfte Schaeffler dafür rund 8 Milliarden Euro gezahlt haben.
Die Herzogenauracher hatten sich in einer Investorenvereinbarung mit Conti dazu verpflichtet, sich bis Mitte 2012 auf 49,9 Prozent der Conti-Anteile zu beschränken.
An der Börse ist die Continental-Aktie heute mit 26,83 Euro nicht einmal mehr halb so viel wert wie die von Schaeffler gezahlten 75 Euro.
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