Uwe Breiter ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Bornum.
Seit wann gibt es die Jugendfeuerwehr?
Sie wurde 1964 gegründet. Es kommen auch Kinder und Jugendliche aus Mühlenberg. Die Gruppe trifft sich wöchentlich, immer freitags. Aus Bornum sind sieben Mitglieder zwischen zehn und 13 Jahren.
Die sich nur mit Feuerwehr beschäftigen?
Nein. 50 Prozent sind Feuerwehr, 50 Prozent sind Spiel und Sport. Außerdem machen wir gelegentlich Wochenendausflüge, zum Beispiel nach Otterndorf oder Kirchdorf. Es ist wichtig, so ein Angebot aufzubauen, damit die Kinder kommen. Und so was wie einen Sportverein oder so haben wir hier ja nicht, nur den Jugendtreff.
Bornum ist eher dörflich. Gehört die Mitgliedschaft in der Feuerwehr zum Aufwachsen?
Ja, schon. Es kommen fast alle im entsprechenden Alter. Nachwuchsprobleme hatten wir noch nie, und das ist sehr schön.
Seit wann sind Sie in der Feuerwehr?
Ich bin 1970 eingetreten, damals noch in Berenbostel, sieben Jahre später nach meinem Umzug dann in Bornum.
Wie hat sich der Stadtteil in dieser Zeit für Sie verändert?
Die Kirche wurde abgerissen, der Baumarkt Max Bahr hat geschlossen, McDonald’s aufgemacht. Außerdem wurde die Straße unter der Bahnbrücke nach Badenstedt für den Autoverkehr gesperrt. Das ist ein bisschen nervig, dafür haben wir aber auch kein Problem mit Durchgangsverkehr.
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