Im Schutz der Burg des Grafen Konrad von Wunstorf entstanden, wird es urkundlich erstmals 1256 erwähnt. Grund war die Schlichtung eines Streites um die Lieferung von Getreide zwischen dem Kloster Marienwerder und der Pfarrei Limmer.
Laut einer nicht ganz ernst zu nehmenden Legende resultiert der Name Ahlem aus einer Begegnung mit einem Riesen. Der soll in Ahlem in einen großen Lehmklumpen gefallen sein und verwundert gesagt haben: „Ah, Lehm.“ Verbürgt ist indes, dass der Name Ahlem auf Grund seiner indogermanischen Wurzel „als Siedlung am Wasser“ zu verstehen ist. Was Sinn macht, denn ursprünglich entsprangen im Bereich des Mönckebergs drei Quellen. Das Ahlemer Wasser war so wohlschmeckend, dass sich auch die Welfen gern davon bedienten.
Um 1730 wird asphalthaltiges Gestein gefunden, das Mitte des 19. Jahrhunderts wirtschaftlich genutzt werden kann. Im Jahr 1770 zählt das Dorf 120 Einwohner, etwa 100 Jahre später sind es 500. Ein Bauboom setzt Ende des 19. Jahrhunderts ein, viele große Industriebetriebe siedeln sich im Nordwesten Hannovers an – eine Entwicklung, die auch Ahlem beeinflusst. Bis zur Eingemeindung in die Stadt 1974 hat sich das Siedlungsbild der Landgemeinde fast vollständig verändert – immer mehr neue Wohngebiete und ein Bevölkerungsanstieg sind die Folge.
Arbeitsunfall in Linden: Ein umgestürztes Betonfertigteil hat am Mittwochnachmittag einen Bauarbeiter aus einer Arbeitsbühne geschleudert und fast erschlagen. mehr