Rudi Becker, Gymnasiallehrer
Ärgert es sie, wenn die Leute von Wülferode als „Dorf hinterm Berg“ sprechen?
Nein, schließlich pflegen wir auch selbst diese Formulierung.
Warum?
Fährt man nach Wülferode, kann man die Stadt hinter sich lassen und in die Landschaft eintauchen.
Was ist anders als in anderen Stadtteilen? Die enge Gemeinschaft?
Ja. Es sind die guten nachbarschaftlichen Beziehungen, man trifft sich, kommt ins Gespräch. Dazu tragen auch die Vereine bei, die einiges auf die Beine stellen – Faschingsfeiern, Jazz-Frühschoppen, Feuerwehrfeste. Eigentlich fühlen wir uns gar nicht als Stadtteil, weil es bei uns so dörflich zugeht. Das ist ganz etwas anderes als etwa im Roderbruch, wo ich während meines Studiums gewohnt habe.
Gibt es denn gar keine Nachteile?
Sicher, die Infrastruktur ist ein Problem. Auch die Kita-Plätze sind begrenzt. Aber die, die nach Wülferode ziehen, sind meistens motorisiert.
Und was ist mit älteren Leuten, die kein Auto haben und einkaufen wollen? In Wülferode gibt es kein Geschäft.
Zweimal die Woche kommt ein Bäcker, einmal der Eier-Dieter mit Lebensmitteln nach Wülferode. Und in der Regel nehmen die Nachbarn für Ältere etwas mit, wenn sie nach Bemerode zum Einkaufen fahren. Das geht schon.
Anlieger der kleinen Straße in Maschseenähe und der Bezirksrat Döhren-Wülfel äußern Kritik am Verfahren - daraufhin zieht die Verwaltung ihre eigene Vorlage zurück. mehr
Kommentare
Muhahaha ... – 04.06.10
EIER DIETER :D:D hahahabäh twilight567@hotmail.de – 20.02.10
ich hasse diesen mann!