Sie sind auf 959 Privathaushalte verteilt. Dort leben durchschnittlich 1,9 Menschen zusammen. Sonderlich dicht besiedelt ist der Stadtteil nicht. Auf jedem der 121 Hektar Waldheim leben rechnerisch 15 Menschen – zehn weniger als im Stadtschnitt. Waldheim ist beliebt: Nur 2,9 Prozent der Wohnungen stehen leer.
2,2 Prozent weniger Menschen unter 60 Jahren als 2004 leben in Waldheim. Hannoverweit hat die Zahl nur um 1,4 Prozent abgenommen. Der Stadtteil verjüngt sich: Die Zahl der unter 18-Jährigen ist in den vergangenen fünf Jahren um 11,2 Prozent gestiegen, ein Gegentrend zum stadtweiten Rückgang um 1,5 Prozent. Insgesamt stieg die Einwohnerzahl seit 2004 um 2,1 Prozent.
186 Haushalte sind Familien mit Kindern – knapp ein Fünftel. Drei oder mehr Kinder haben 12,4 Prozent. Alleinerziehende Männer sind selten, 93,3 Prozent der Kinder, die bei nur einem Elternteil aufwachsen, tun dies bei ihrer Mutter (Stadtschnitt: 90,9). Besonders gefährdet durch Autos ist der Nachwuchs nicht – auf 100 Einwohner kommen 43 Autos, Stadtschnitt.
30,3 Prozent mehr Menschen mit Migrationshintergrund als noch 2004 leben in Waldheim. Allerdings ist ihr Anteil an der Bevölkerung noch immer gering – es sind nur 7,1 Prozent (Hannover: 24,5). Einzig in Wülferode sind es noch weniger. Ebenfalls klein fällt die Arbeitslosenzahl aus: 2,9 Prozent haben keinen Job, stadtweit sind es 8,7 Prozent (Stand: Dezember 2008).
Anlieger der kleinen Straße in Maschseenähe und der Bezirksrat Döhren-Wülfel äußern Kritik am Verfahren - daraufhin zieht die Verwaltung ihre eigene Vorlage zurück. mehr