Pläne dafür gibt es seit Jahren. „Die letzte große Revision hatten wir 1980/81“, erinnert sich der städtische Chefstatistiker Hubert Harfst. Jetzt sei wieder eine überfällig.
Die trifft dann wahrscheinlich auch die Seelhorst, die durch den Messeschnellweg zerschnitten wird. Gefühlt gehörten das Grundstück der Verlagsgesellschaft Madsack, der Seelhorster Garten und die Gärtnerei eher nach Kirchrode als nach Seelhorst. Angeblich aber will der Bezirksrat Döhren den größten Arbeitgeber nicht aus seinem Einflussbereich verlieren.
Revidiert wird sehr wahrscheinlich auch die Grenze, die mitten durch den Deutschen Pavillon auf dem Expo-Gelände läuft. Ein Teil des Gebäudes ist Mittelfeld, das andere Bemerode. Auch in Misburg und Anderten wird über neue Grenzbeziehungen an der Eisenbahnlinie nachgedacht.
Anlieger der kleinen Straße in Maschseenähe und der Bezirksrat Döhren-Wülfel äußern Kritik am Verfahren - daraufhin zieht die Verwaltung ihre eigene Vorlage zurück. mehr