Kirchrode - Paris: diese Wegstrecke legte Zurmöhles Trecker bereits zurück
Eine Kirchturmuhr ist wohl auch für einen Uhrmacher was Besonderes?
Natürlich. Das Uhrwerk ist mehr als 100 Jahre alt. 2006 haben wir Jubiläum gefeiert – zu diesem Anlass gab es auch eine neue Stundenglocke für den Kirchturm.
Was ist das Besondere an Kirchrode?
Vielleicht der dörfliche Charakter. Obwohl es hier schon lange keine Bauern mehr gibt. Schön ist, dass unsere Kirchengemeinde immer gut besucht wird – und es noch eine ausgeprägte Spendenbereitschaft gibt.
Das Thema Boehringer sorge auch in der Gemeinde für Diskussionen ...
Weil ein Grundstück an den Konzern verkauft wurde. Das wurde sehr emotional gehandhabt und es hat auch Austritte gegeben.
Hat sich Kirchrode eigentlich sehr verändert?
Optisch kaum. Natürlich sind viele alte Bauernhäuser nicht mehr da und es gibt immer wieder Neues. Aber der Ort ist eigentlich sehr stabil.
Wie sieht es hier in zehn Jahren aus?
Darüber zerbreche ich mir nicht den Kopf. Kirchrode wird sicher nicht völlig anders aussehen, es gibt hier eine gewisse Kontinuität.
Man sieht Sie hier häufig mit Ihrem Trecker. Wie alt ist der überhaupt?
Der ist Baujahr 1937. Ich habe ihn seit 30 Jahren.
Wo fährt man damit hin?
1986 bin ich damit sogar bis nach Paris gefahren. Da hatte ich noch einen alten Wohnwagen aus Holz dran. Neun Tage hin, neun Tage zurück.
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