Der Birkenhof wurde 1879 als Mädchenheim gebaut. Heute ist er Wohnstift und Bildungszentrum, hat sich in der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe einen Namen gemacht. 2007 wurde der größte Altenhilfeträger der Stadt von den Bodelschwinghschen Anstalten Bethel übernommen.
Im renommierten Vinzenzkrankenhaus werden jährlich etwa 33 000 Patienten behandelt. Das katholische Haus wurde vor 126 Jahren von der Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul gegründet – zunächst am Emmichplatz, 1971 folgte dann der Umzug in die Lange-Feld-Straße.
Gleich dahinter, in der Brakestraße, wurde ein ehemaliges Einfamilienhaus zum Sterbe-Hospiz Luise um- und ausgebaut. Der 1998 gegründete Palliativdienst versteht sich als Ergänzung zu Kliniken, Hospizen, Hausärzten und Sozialstationen.
Architektonisch bedeutsam ist der Heinemannhof an der Brabeckstraße. Studenten aus der ganzen Welt kommen hierher, um Bauhaus-Architektur im Stil eines „van der Velde“ zu sehen. Als Altenheim für Bewohner vorwiegend jüdischen Glaubens wurde er von dem deutschstämmigen Amerikaner Dannie Heinemann gegründet – im Gedenken an seine Eltern. Und da sich die Nazis mit den Amerikaner nicht anlegen wollten, blieben die Bewohner sogar bis 1941 unbehelligt. Doch mit dem Kriegseintritt der USA ändert sich dies, die Einrichtung wurde aufgelöst, viele Bewohner ermordet.
Anlieger der kleinen Straße in Maschseenähe und der Bezirksrat Döhren-Wülfel äußern Kritik am Verfahren - daraufhin zieht die Verwaltung ihre eigene Vorlage zurück. mehr