Der Stadtteil ist 614 Hektar groß. Die Bevölkerung im Viertel ist seit 2004 um 351 Personen gewachsen, der Anteil der jungen Menschen bis 17 Jahren ist sogar um 16,5 Prozent angestiegen. Nur in der Seelhorst ist dieser Wert noch höher. Der Anteil der über 60-jährigen Kirchröder ist zwar auch größer geworden, allerdings nur um recht geringe 0,4 Prozent.
47,1 Prozent der Kirchröder Wohnungen haben fünf oder mehr Zimmer. Dieser Wert ist fast doppelt so hoch wie der Hannover-Schnitt. Der Kirchröder lebt im Durchschnitt auf 52,7 Quadratmetern, auch das liegt über dem Mittelwert der Stadt (42,1 Prozent). Im Viertel gibt es 5518 Wohngebäude, die meisten davon (41,1 Prozent) entstanden zwischen 1949 und 1968.
5597 Kraftfahrzeuge sind in Kirchrode angemeldet. Auf 100 Einwohner kommen damit etwa 54 Fahrzeuge – das sind zehn mehr als der Stadt-Schnitt. 955 Familien mit Kindern unter 18 Jahren leben im Stadtteil, das sind 17,7 Prozent der Privathaushalte. In 46,8 Prozent lebt nur eine Person. Es gibt 145 Alleinerziehende in Kirchrode (zum Vergleich:_In der List sind es 1111).
182 Kirchröder im Alter zwischen 18 und 64 Jahren sind arbeitslos. Das ergibt eine Quote von nur 3,3 Prozent an der Bevölkerung. Nur in vier Stadtteilen ist dieser Wert noch niedriger. In Kirchrode leben 1075 Menschen mit Migrationshintergrund, sie repräsentieren 10,3 Prozent der Gesamtbevölkerung im Viertel. Seit 2004 ist dieser Anteil um 15,3 Prozent gestiegen.
Anlieger der kleinen Straße in Maschseenähe und der Bezirksrat Döhren-Wülfel äußern Kritik am Verfahren - daraufhin zieht die Verwaltung ihre eigene Vorlage zurück. mehr