Geheimnisträger und Gourmet: Hans-Hermann Eikemeier in seinem Geschäft in der Bernwardstraße.
Herr Eikemeier, Sie betreiben in vierter Generation Ihr Geschäft am Fiedelerplatz. Was ist das Besondere an Döhren?
Ganz einfach, Döhren ist auf dem Papier ein Stadtteil von Hannover. Aber in Wirklichkeit ist Döhren ein Dorf geblieben. Man kennt sich, man schätzt sich, man hält zusammen.
Wie hat sich Döhren in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert?
Große Teile des Einzelhandels sind verschwunden. Es gab Zeiten, da konkurrierten in Döhren mehr als 20 Fleischereien um Kundschaft. Davon ist fast nichts übriggeblieben. In Döhren wohnt und lebt man, eingekauft wird meist im Supermarkt oder in der Stadt.
Sie sind für Ihre Spezialitäten bekannt. Gerhard Schröder schwört auf Ihre Bouillonwurst. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Die Geheimnisse möchte ich lieber für mich behalten. Nur so viel: Wir bieten eine bodenständige Küche mit vielen regionalen Einflüssen. Das schmeckt übrigens nicht nur Gerhard Schröder, sondern auch seinem Freund Wladimir Putin. Dem musste ich schon mal eine größere Portion Bouillonwurst nach Moskau schicken.
Gibt es eigentlich eine Döhrener Spezialität?
Nicht, dass ich wüsste. Aber die Spezialität unseres Hauses ist seit vielen Jahren der „Calenberger Pfannenschlag“. Und der schmeckt den Döhrenern immer.
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