Im Kloster in Bult werden noch heute ältere, bedürftige Menschen betreut.
Kurz vor der Jahrhundertwende wurde es in der Schwesternhausstraße neu gebaut. Bis heute ist das Kloster im Wesentlichen das, was es damals schon war: ein betreuter Wohnraum für bedürftige ältere Personen.
In Nachbarschaft zum Kloster steht das Gebäude des Heiligen-Geist-Stiftes. Beide Häuser entstanden zur gleichen Zeit – daher stammt auch die Ähnlichkeit der Backsteinbauten in Form und Farbe. Ebenfalls gleich nebenan: das Schwesternhaus, das ab 1897 von der Schwesternhausstiftung erbaut wurde. 70 Jahre lang war es ein Wohnhaus für alleinstehende Damen, jetzt ist es ein Studentenwohnheim.
Es sind aber nicht nur Stein gewordene Zeugen der christlichen Nächstenliebe, die den Stadtteil prägen. In der Haeckelstraße gibt es seit 1963 die Synagoge der traditionellen jüdischen Gemeinde. Auch die liberale jüdische Gemeinde hatte lange Zeit Büros auf der Bult – bis sie im Januar 2009 die Synagoge „Etz Chaim“ (,Baum des Lebens’) in Leinhausen eröffnete.