Holländischer Pavillon: Das einstige Expo-Wahrzeichen verkommt.
Wer an den Expo-Park denkt, denkt in aller Regel an Fehlplanung bei der Nachnutzung und schleppende Grundstücksvermarktung. Weit gefehlt: In dem 65 Hektar großen Expo-Park stehen neun Jahre nach der Weltausstellungsgelände lediglich 8,5 Hektar oder 16 Grundstücke zum Verkauf frei. Immerhin 31 sind verkauft – an zum Teil namhafte Besitzer.
Die Fachhochschule Hannover (FHH) ist mit etwa 2000 Design- und Journalistikstudenten größter Mieter und baut jetzt den Planet m – eines der Expo-Wahrzeichen – zum Medienkompetenzzentrum um. Dann zählen das Telekommunikationsunternehmen HTP, die Nord-Media, Ikea, BMW, Ferrari, Finanzdienstleister Formaxx, der Peppermint-Pavillon von Mousse T. und nicht zuletzt Jens-Peter Fienes „Funky Kitchen“ – eines der besten Restaurants Deutschlands – zu den Aushängeschildern. Und die TUI-Arena sorgt für überregionale Konzerte und Sportereignisse.
Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Einer liegt über dem Niederländischen Pavillon. Die gestapelten Landschaften waren auch Wahrzeichen der Expo 2000, die Nachnutzung ist bis heute unklar – und sicher Grund für das schlechte Bild des Expo-Parks in der Öffentlichkeit. Die Segel streichen musste im Juni 2009 der Verkaufskanal Voyages – mehr als 20 Mitarbeiter verloren ihren Job.
Insgesamt aber arbeiten immer noch mehr als 5000 Menschen im Expo-Park.
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