Das sind nur 0,52 Prozent der hannoverschen Bevölkerung. Und deutlich weniger als im Schwester-Stadtteil: Misburg-Nord hat 21 512 Einwohner. Das südliche Viertel ist 629 Hektar groß – und die Menschen haben viel Platz. Auf jeden Hektar kommen statistisch gerade mal vier Menschen – das liegt an den vielen Industrieflächen.
1329 Haushalte gibt es in Misburg-Süd. In 42,8 Prozent davon lebt nur eine Person. Daneben gibt es 276 Familien im Viertel (20,8 Prozent der Stadtteil-Bevölkerung). Das ist zwar mehr als der Hannover-Schnitt – der liegt bei 17,1 Prozent –, aber noch deutlich weniger als in klassischen Familien-Vierteln wie Bemerode (28,3). Aber: Es gibt in Misburg-Süd nur 62 Alleinerziehende.
454 Süd-Misburger haben einen Migrationshintergrund. Das sind 17,1 Prozent der Bevölkerung des gesamten Stadtteils. 213 Personen besitzen neben der deutschen noch eine weitere Staatsbürgerschaft. Die meisten ausländischen Mitbürger stammen aus EU-Staaten (3,9 Prozent), gefolgt von der Türkei (2,1 Prozent) und ehemaligen Ostblock-Staaten (0,6 Prozent).
1988 Fahrzeuge sind in Misburg-Süd zugelassen. Auf den Straßen sind 113 Motorräder und 397 Nutzfahrzeuge unterwegs, die hier gemeldet sind. In Wohnungen hat jeder Süd-Misburger im Schnitt 40,1 Quadratmeter zur Verfügung, 4,5 Prozent der Wohnungen stehen leer. Die Arbeitslosigkeit beträgt 8,7 Prozent, das ist exakt der Hannover-Schnitt (Stand:Dezember 2008).
Am Sonnabendabend hat ein unbekannter Mann einer 71-jährigen Frau an der Schützenstraße in der List die Einkaufstasche entrissen und ist anschließend geflüchtet. Die Seniorin wurde dabei verletzt. mehr