Unternehmer Frank Pape wünscht sich ein gesundes Zusammenspiel zwischen Jung und Alt.
Ihr Unternehmen gibt es seit 1928, früher haben Sie bei Ihrem Vater mitgearbeitet. Macht es noch Spaß?
Ja! Schließlich sind wir doch in Misburg verankert.
Was hat sich in den vergangenen Jahren alles verändert?
Misburg ist gewaltig gewachsen. Es ist nicht mehr ganz so persönlich.
Aber genau dieser persönliche Kontakt macht doch auch Ihr Geschäft aus, oder?
Natürlich. Gute Qualität, Kundennähe und Mundpropaganda sind das Wichtigste. Nur so können wir überleben.
Wie es scheint, kommen Sie mit den Misburgern gut klar.
Schon. Aber ich denke, die Leute sind hier in Misburg genauso wie überall sonst – nämlich grundverschieden.
Kurz zur Debatte um die Parkplätze bei Meyers Garten: Bestehen lassen oder zur Platzverschönerung verringern?
Ich halte die Parkplätze für wichtig. Welche zu vernichten, wäre ungeschickt.
Was glauben Sie, wie wird sich Misburg entwickeln? Und was würden Sie sich für den Stadtteil wünschen?
Misburg wirkt ja immer etwas veraltet. Aber man merkt ja jetzt schon, das zunehmend junge Familien in den Stadtteil ziehen. Persönlich würde ich mir wünschen, dass es da künftig ein gesundes Zusammenspiel zwischen Jung und Alt gibt. Und: Vielleicht könnte man noch ein bisschen mehr für die Jugend tun. Diskos gibts hier ja keine mehr.
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