Wirtschaftsminister Philipp Roesler (FDP)
Wie lebt es sich denn so in der List?
Na prima. Nette Menschen, viel Natur, tolle Kneipen und schöne Architektur.
Haben Sie Lieblingsplätze?
Immer wieder die Lister Meile zum Bummeln. Außerdem gefällt mir das Café Tabac, ebenso wie das Fresko.
Die Lister gelten nicht unbedingt als FDP-Wähler. Fühlen Sie sich manchmal fremd unter den Sozialpädagogen und Lehrern?
Liberal sein und Sozialpädagoge oder Lehrer – das widerspricht sich ja nicht. Liberalismus ist gerade keine Frage des Berufes, sondern eine Frage der Geisteshaltung. Alle, die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung besser finden als Fremdbestimmung, sind auch liberal.
Wissen Sie, was die „Lister Klemme“ ist?
Jetzt bin ich in der Klemme, weil ich das nicht weiß.
Böse Zungen sprechen so über besonders aufgeregte Jungmütter.
Als frischgebackener Vater kann ich Ihnen versichern: Es gibt auch viele aufgeregte Jungväter.
Was fehlt in diesem Stadtteil?
Parkplätze.
Es gab immer mal wieder die Idee vom Parkhaus unterm Moltkeplatz ...
Als Parkplatznutzer finde ich das prima. Als Wirtschaftsminister weiß ich, dass das nicht zu finanzieren ist.
Wenn Sie 15 Millionen Euro zur Verschönerung der List zur Verfügung hätten, was würden Sie tun?
Siehe oben. Nein, im Ernst – in die Umgestaltung des Lister Platzes: modern, hell und mit viel Grün.
Wo joggen Sie lieber: in der Eilenriede oder am Kanal?
Wenn ich joggen würde, dann in der Eilenriede.
Wie erkundet man die List am besten?
Zu Fuß. Sonst läuft man Gefahr, was zu verpassen.
Am Sonnabendabend hat ein unbekannter Mann einer 71-jährigen Frau an der Schützenstraße in der List die Einkaufstasche entrissen und ist anschließend geflüchtet. Die Seniorin wurde dabei verletzt. mehr