Mehr als jeder andere Stadtteil. Und sie wohnen eng beieinander: 86 Menschen leben statistisch auf jedem der 498 Hektar des Stadtteils – nur Linden-Nord und Oststadt sind dichter besiedelt. Verteilt sind sie auf 25585 Haushalte. Nur 2,6 Prozent der Wohnungen stehen leer (Hannover: 3,2) – und meistens nicht lange.
4 Prozent mehr Kinder und Jugendliche als noch 2004 leben in der List. Das sind höhere Zuwachsraten als in der als kinderfreundlich geltenden Südstadt (ein Plus von 2,1 Prozent). Synchron dazu schrumpft der Rentneranteil besonders stark: 5,1 Prozent weniger Menschen ab 60 Jahren leben in der List. Stadtweit sind es nur 1,4 Prozent weniger.
1111 Menschen in der List sind alleinerziehend – das entspricht 27 Prozent der Familienhaushalte. In 7,5 Prozent der insgesamt 4109 Familien leben drei oder mehr Kinder. Der Lister hat statistisch 46,2 Quadratmeter zur Verfügung (Hannover: 42,1 Prozent). Die List ist ein Altbau-Viertel: 43,5 Prozent der Wohngebäude sind vor 1949 entstanden.
15955 Autofahrer kämpfen in der List um Parkplätze. 12,1 Prozent mehr Menschen mit Migrationshintergrund als 2004 leben in der List. Die Gesamtzahl liegt aber mit 18,6 Prozent an der Stadtteil-Bevölkerung deutlich unter dem Hannover-Mittel (24,5). Auch unter dem Schnitt von 8,7 Prozent ist die Arbeitslosen-Quote: 6,2 Prozent sind ohne Job.
Am Sonnabendabend hat ein unbekannter Mann einer 71-jährigen Frau an der Schützenstraße in der List die Einkaufstasche entrissen und ist anschließend geflüchtet. Die Seniorin wurde dabei verletzt. mehr