Stolz auf Klein-Buchholz: Rainer Lensing am Meilenstein an der Noltemeyerbrücke.
Der Stadtteil Klein-Buchholz existiert seit 1981 offiziell nicht mehr. Und in Ihren Herzen?
Aber wie. Wir kämpfen inzwischen mit 464 Mitgliedern darum, die Erinnerung an Klein-Buchholz wachzuhalten.
Wo lag eigentlich Klein-Buchholz genau?
Der alte Dorfkern befand sich nördlich der Podbi auf heutigem Bothfelder Gebiet. Fachwerkhäuser beiderseits des Heidkamps legen davon Zeugnis ab. Die Gemarkung Klein-Buchholz reichte im Norden spitz bis zur Bothfelder Kirche, im Westen bis Vier Grenzen, im Osten zum Altwarmbüchener See.
Was tut der Verein, damit Klein-Buchholz nicht in Vergessenheit gerät?
Wir haben diverse Bücher mit Fotos und Erinnerungen herausgegeben. Wir haben den alten Meilenstein an der Noltemeyerbrücke wieder aufstellen lassen. Er erinnert daran, dass sich an dieser Stelle die Haltestelle Klein-Buchholz der Postkutschenlinie Hannover–Celle befand.
Der Name Klein-Buchholz ist auch aus einem anderen Grund wieder in aller Munde...
Ja, weil wir den Gründer des Einkaufszentrums Sutelstraße, Jens-Michael Emmelmann, davon überzeugen konnten, das Areal „Einkaufspark Klein-Buchholz“ zu nennen. Auf dem zugehörigen Platz der Klein-Buchholzer Bürger feiern wir jährlich unser Maifest. Dort stehen auch unser Ständebaum und ein Findling, der an das alte Klein-Buchholz erinnert.
Haben Sie den Kampf um die Selbstständigkeit aufgegeben?
Nein. Leider teilt die Podbi als Grenze zwischen zwei Stadtbezirken Klein-Buchholz. Einmal waren wir fast schon am Ziel. Wichtig ist für uns eins: Klein-Buchholz lebt.
von Michael Krische
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