Conti-Geschichte: Das Foto von 1898 zeigt die Reifenproduktion in Vahrenwald.
„Wir beabsichtigen auf dem Grundstück Vahrenwalder 34 und in den dort selbst befindlichen Gebäuden unter dem Namen ,Continental Caou tchouc- und Gutta-Percha-Compagnie’ eine Weichgummiwarenfabrik zu errichten und zu betreiben.“
Mit diesen Worten schrieben die neun Firmengründer von Continental – Bankiers und Fabrikanten – an den damaligen Magistrat der Königlichen Residenzstadt Hannover. Aus der Gründung vom 8. Oktober 1871 mit einer kleinen Fabrik, die zwei Jahre später kaum mehr als 100 Arbeiter beschäftigte, wurde ein High-Tech-Weltkonzern mit rund 130000 Mitarbeitern an 190 Standorten.
Das Stammhaus an der Vahrenwalder Straße war noch bis 1912 einziger Produktionsstandort der Conti, die schon damals zum größten deutschen kautschukverarbeitenden Unternehmen aufgestiegen war. Nach dem Zweiten Weltkrieg – das Stammhaus war weitgehend zerstört – errichtete Conti 1952 am Königsworther Platz seine Verwaltung.
1992 zog Conti mit der Verwaltung zurück nach Vahrenwald, heute arbeiten etwa 1000 Conti-Angestellte in den beiden Hauptverwaltungsgebäuden.
Ein Teil der ehemaligen Conti-Gebäude entwickelt sich außerdem zum Hauptsitz für die Wirtschaftsförderung von Stadt und Region. Am 1. Juni 2009 haben sich Technologie-Centrum Hannover (TCH), Existenzgründerzentrum (EGZ) und Hannover-Impuls zusammengeschlossen. Die Wirtschaftsförderung von Stadt und Region ziehen dann ebenfalls ins Gebäude in Vahrenwald. Geplanter Termin: 2011.
Ein Unfall mit einer ätzenden Säure hat am Montag einen Großeinsatz der Feuerwehr an der Leibniz Universität ausgelöst. Ein Experiment war schiefgelaufen, die Feuerwehr musste in Schutzbekleidung anrücken. mehr