Fast jedes Haus am Engelbosteler Damm wird zerbombt, heute stehen fast nur Bauten aus der Nachkriegszeit. Mitte der 80er wird die Nordstadt zum Sanierungsgebiet – mit Fördermitteln und der Finanzierung durch günstige Darlehen beginnt eine umfassende Aufhübschung. Industrieflächen werden zu Neubaugebieten.
Die Nordstadt wird verkehrsberuhigter, um die Lutherkirche entstehen Einbahnstraßen, der E-Damm darf nur mit Tempo 30 befahren werden. Der Heisenplatz wird geschaffen, eine Baulücke mit dem „Nordstädter Markt“ geschlossen, wo sich auch Geschäfte niederlassen. Den Investoren geht jedoch das Geld aus, Glasscheiben über den Eingängen werden nicht angebracht, obwohl die Halterungen vorhanden sind. Der nahegelegene Ex-Hauptgüterbahnhof beheimatet inzwischen die Post – ein Plan, dort auch Freizeitangebote anzusiedeln, konnte bisher nicht umgesetzt werden.
Ein Unfall mit einer ätzenden Säure hat am Montag einen Großeinsatz der Feuerwehr an der Leibniz Universität ausgelöst. Ein Experiment war schiefgelaufen, die Feuerwehr musste in Schutzbekleidung anrücken. mehr