Das sind gerade mal 0,7 Prozent der Bevölkerung in Hannover. Wegen der vielen Kleingärten ist der Stadtteil vergleichsweise groß. Auf jedem der 132 Hektar leben durchschnittlich 28 Menschen. In Burg zählt die Statistik heute 69 Menschen weniger als noch 2004. Das entspricht einem Einwohnerrückgang in Höhe von 1,8 Prozent.
743 Menschen in Burg haben einen Migrationshintergrund (20 Prozent). 279 davon haben einen deutschen Pass, 464 sind Ausländer. 1,9 Prozent der 3724 Einwohner stammen aus der Türkei, 3,4 Prozent aus EU-Staaten, 4,9 Prozent aus den ehemaligen Ostblock-Ländern. Die Arbeitslosenquote ist mit 6,7 Prozent (das sind 151 Menschen) niedriger als der Hannover-Schnitt (8,7 Prozent).
456 Wohngebäude gibt es in Burg, knapp die Hälfte (48,5 Prozent) davon sind Ein- und Zweifamilienhäuser. In 51,5 Prozent aller 2172 Haushalte lebt nur eine Person, von den 292 Familienhaushalten haben 4,8 Prozent drei oder mehr Kinder. In Burg leben 72 Alleinerziehende, in 94,4 Prozent der Fälle betreuen Frauen die Kinder – das wird nur in Bornum übertroffen.
43,5 Quadratmeter Wohnfläche hat jeder Einwohner laut Statistik zur Verfügung. In jedem Haushalt leben im Schnitt 1,7 Einwohner, der Wohnungsleerstand beträgt 2,7 Prozent. 41,8 Prozent aller Gebäude im Stadtteil sind in der Zeit von 1949 bis 1968 entstanden, 20,5 Prozent vor 1949. In Burg sind 1443 Autos zugelassen. Außerdem gibt es 112 Motorräder und 75 Nutzfahrzeuge.
Ein Unfall mit einer ätzenden Säure hat am Montag einen Großeinsatz der Feuerwehr an der Leibniz Universität ausgelöst. Ein Experiment war schiefgelaufen, die Feuerwehr musste in Schutzbekleidung anrücken. mehr