Navigation:
Stadtschule Wunstorf

Die A400M am Fliegerhorst Wunstorf: ‚Übung macht den Meister‘ – und Ladeübungen macht der Ladungsmeister

Tim, Leonard, Levi Leon und Ardijan, Klasse 4b

Hoch über den Wunstorfer Köpfen fliegt eines der größten Transportflugzeuge der Bundeswehr, die A400M. Sie steht in einem großen Hangar am Fliegerhorst. Doch was ist eigentlich die A400M? Die A400M ist ein militärisches Transportflugzeug. Sie kann andere Flugzeuge in der Luft betanken. Die A400M ist so groß, dass sie neun Paletten des Militärs und  58 Soldaten oder sechs Geländewagen transportieren kann. Die Soldaten sitzen an den Seiten. Sie kann auch Güter mit einem Fallschirm abwerfen oder sie kann auch Fallschirmjäger absetzen. Die A400M kann zum Beispiel Essen, Trinken, Medizin, Autos, Reissäcke, Kleidung und Decken abwerfen.

Damit alles auch heil an seinem Ziel ankommt, gibt es an Bord jeder Maschine zwei Ladungsmeister. Ein Ladungsmeister ist dafür zuständig, das Gewicht und den Schwerpunkt  vom Flugzeug auszurechnen und die Ladung, die man von einem Ort zum anderen fliegen will, zu transportieren. Norbert Lavric ist Ladungsmeister am Fliegerhorst Wunstorf und erklärt, was zu seinen Aufgaben gehört. Er muss die Ladung vorbereiten und sich überlegen, wie er alles einladen und ausladen möchte. So, dass das Flugzeug, nachdem es beladen ist, im Gleichgewicht ist. Um Ladungsmeister zu werden muss man die Realschule besuchen und eine Lehre machen. Man muss Englisch gut sprechen und man muss bei der Bundeswehr nochmal technische Lehrgänge besuchen. Den Lehrgang für Luftfahrzeugsladungsmeister. Diese Ausbildung dauert ca. 4 Jahre. Seit 30 Jahren macht Norbert Lavric sein Beruf großen Spaß, weil es anspruchsvoll ist, immer wieder neu. Man sieht immer wieder viele unterschiedliche Sachen und lernt auch viele verschiedene Menschen kennen. Aber der Beruf ist auch nicht so ganz einfach, denn man muss sehr gut Englisch sprechen können und sehr gut Kopfrechnen können. Norbert zeigt den Laderaumsimulator. Das ist wie ein Flugzeug. Der Boden ist flach und man kann ihn umklappen. An den Seiten sind Sitze und Türen. Da springen die Soldaten runter und die Fallschirme klappen auf. An dieser Tür ist eine Klappe, damit man nicht weggeweht wird, wenn man abspringen muss. Im Laderaumsimulator war auch eine Leine, wo sich die Fallschirmspringer einhängen. Bei der hinteren Tür ist ein Sitz für den Ladungsmeister.

Nicht nur die Ladungsmeister, auch die Piloten müssen üben. Piloten üben in einem Flugsimulator. Ein Flugsimulator ist ein Gerät, in dem sie üben können wie im richtigen Flugzeug, wo es aber nicht schlimm ist, wenn man Fehler macht. Im Flugsimulator üben alle, die Piloten oder Ladungsmeister werden wollen. Auch die, die schon mit der Ausbildung fertig sind, müssen regelmäßig rein und üben, damit sie alles gut können. Es können zwei bis drei Piloten üben. Es gibt dort Instrumente für die Richtung, die Höhe und für die Geschwindigkeit. Es gibt Sachen für den Funk, für die Triebwerke und für das Fahrwerk. Für alles, was angebaut ist, gibt es auch ein Instrument. „Zuerst treffen wir uns ungefähr zwei Stunden bevor es losgeht und sprechen über alles, was wir machen wollen. Dann bereiten wir das vor, rechnen alles aus und dann gehen wir in den Simulator und laden Passagiere ein, Ladung, simulieren den Flug, landen wieder. Dann laden wir alles wieder aus. Und wenn die Mission zu Ende ist, setzen wir uns nochmal zusammen und reden darüber, was gut oder schlecht war, damit man auch ein bisschen was lernt von dem, was man da gemacht hat“, berichtet Norbert. Ein Übungsflug dauert ungefähr 4 Stunden. Die Piloten müssen darauf achten, dass sie nichts falsch machen. Erstmal müssen sie lernen, was die vielen Schalter alles machen. Dann müssen sie auch üben, wenn etwas kaputt geht. Und dann kriegen sie immer schwierigere Aufgaben, immer längere Flüge, die sie machen müssen und immer weniger Zeit, um das Ganze zu bewältigen. Und damit wird die Ausbildung zum Ende hin immer schwerer, weil man immer weniger Zeit hat. Die Bundeswehr sucht ganz dringend Ladungsmeister und Piloten.


Kinderbetreuung in Hannover

Kinderbetreuung in Hannover

Haben Sie Fragen zu Betreuungszeiten, Pädagogik und Platzvergabe? Hier lesen Sie alles über die Kindergärten in Hannover und Umland.

Anzeige

Grundschulen in Hannover

Grundschulen in Hannover

Die Einschulung: ein großer Schritt. Informieren Sie sich über Hannovers Grundschulen, die Eingangsuntersuchung vor dem Start in die Schule und die erste Schulzeit.

Vereine in der Region Hannover

Vereine in der Region Hannover

Ob Sport, Karneval oder Kleingarten - neuepresse.de gibt einen Überblick über die Vereine in Hannover und der der Region Hannover.

Bibliotheken in Hannover

Bibliotheken in Hannover

Egal ob Sachbuch, Krimi oder Kinderbuch – Hannovers Bibliotheken versorgen Sie mit Lesestoff.